News und Presse 2018 

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                      7. APRIL 2019                                                                                              31.12.2018
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Olli, der Rückwärtsläufer
Schneller als der Weltrekordler beim Pfungstädter Rückwärtslauf

7.10.18 Pfungstadt   Olli Schoormann vom TuS Griesheim ist im Rückwärtslauf einfach nicht zu schlagen. Beim zweiten Pfungstädter Rückwärtslauf auf dem Gelände der Pfungstädter Brauerei am 7. Oktober landete er auf der 3-km-Distanz wie schon im Vorjahr einen Start-Ziel-Sieg. Mit fast zwei Minuten Vorsprung auf seine Verfolger absolvierte der 27-jährige TuS-Leichtathlet die vier Runden in 14:15 Minuten. 

Zu den Verfolgern zählte mit Hassan Kurt übrigens der Ex-Weltrekordhalter auf der rückwärts gelaufenen Langstrecke. Der in Eschborn lebende 48-jährige Taxifahrer hielt bis 2016 den Rückwärtslauf-Weltrekord über 100 Kilometer! Er ist Gründer des im April 2017 gegründeten Vereins „Reverse Runners Hessen Eschborn“.

Ambitionierte Rückwärtsläufer wissen, dass beim Rückwärtslaufen der Energieverbrauch deutlich höher als beim „normalen“ Dauerlauf ist. Für zehn Kilometer rückwärts bräuchte man etwa so viel Energie wie für 15 Kilometer vorwärts laufen. Dafür sei die umgekehrte Fortbewegungsart aber deutlich gelenkschonender. Und es verbessert in kurzer Zeit die Koordination, das Gleichgewichtsgefühl und die Körperhaltung.

Auf dem Parcours im Pfungstädter Brauereigelände stellte der TuS Griesheim zudem drei Altersklassensieger. Aslan Öztürk gewann die M30 (18:35 min), Matthias Fengler die M50 (19:24) und Nina Walther die W20 (23:40). Dazu holte sich in der Sprintdistanz über 800 Meter Klaus Hofmann den AK-Sieg in der M65.

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Sie haben den Pfungstädter Rückwärtslauf gerockt: Olli Schoormann (TuS Griesheim)
mit fast zwei Minuten Vorsprung vor Jürgen Branke (links) und dem Ex-Weltrekordhalter 
im Langstrecken-Rückwärtslauf Hassan Kurt (Reverse Runners-Hessen, rechts).

kh 11.10.2018   Bilder:  Thomas Zöller


Gabi Seim versilbert ersten Fünfkampf
Toller Erfolg bei den Süddeutschen Mehrkampfmeisterschaften

29.9.18 Nieder-Olm   Ihren allerersten Fünfkampf, absolviert bei den Süddeutschen Senioren-Mehrkampfmeisterschaften in Nieder-Olm, krönte die Weiterstädterin Gabi Seim am 29. September mit einer unerwarteten Silbermedaille in ihrer Altersklasse W50. Die Mittelstrecklerin und Mehrkämpferin, die beim TuS Griesheim trainiert, hatte es mit erfahrenen Konkurrentinnen aus Neu-Isenburg, dem rheinland-pfälzischen Heidesheim und dem baden-württembergischen Murr zu tun. 

„Der Wettkampf hat wirklich Spaß gemacht, war aber auch extrem anstrengend“, resümierte Gabi Seim. „Man muss sich zwischen den Disziplinen immer wieder nicht nur körperlich vorbereiten, auch der Kopf hat da jede Menge zu tun. Disziplinen, bei denen es nicht so gut lief, muss man ausblenden und unbeeindruckt weitermachen. Ich hatte im Weitsprung und Kugelstoßen jede Menge Luft nach oben, im Hochsprung war ich sehr zufrieden, und den zweiten Platz habe ich größtenteils meiner Laufstärke zu verdanken. Auch wenn ich in jeder Einzeldisziplin in diesem Jahr schon besser war, es hat auf jeden Fall Lust auf mehr gemacht.“

Mit den Einzelleistungen 15,72 sec im 100-m-Sprint, 1,24 m im Hochsprung, 7,21 m im Kugelstoßen, 3,23 m im Weitsprung und 2:56,53 min im abschließenden 800-m-Lauf erreichte die in Weiterstadt wohnende TuS-Athletin in der Summe stolze 2693 Punkte.

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kh 6.10.2018   Bilder:  Stubbe


Ute Diefenbach in Stavanger

25.8.18 Stavanger   Stavanger, die viertgrößte Stadt Norwegens, ist eine Stadt der Superlative. Atemberaubende Landschaften wechseln sich ab mit wunderschönen Fjorden, Bergen und ausgedehnten Sandstränden.

Jedes Jahr im August ist die Stadt Austragungsort des Stavanger Marathon mit den Wettbewerben Marathon, Halbmarathon und 5-km-Jedermannslauf. Bei 25 Grad Celsius und wolkenlosem Himmel startete Ute Diefenbach im Jedermannslauf gemeinsam mit weiteren 120 laufbegeisterten Sportlern auf dem Domkirkeplassen direkt vor der ältesten Kathedrale Norwegens. 

"Wir liefen Richtung altem Hafen, dem Vagen, an dem die großen Kreuzfahrtschiffe anlegen. Gefühlt fahren diese bis an den Marktplatz heran. Vorbei am Norsk Oljemuseum ging es weiter zum großen Fährhafen über die Bla Promenade zu den Badedammen. Hier wurde gewendet, zurück zum Ausgangspunkt, dem Domkirkeplassen. 

Nach 26 Minuten lief ich mit ausgetrockneter Kehle, denn auch hier gab es auf der gesamten Laufstrecke keine Trinkverpflegung, erleichtert ins Ziel ein. Mit einer Erfahrung und einem Altersklassensieg reicher ließ ich einen schönen Tag gemütlich mit Essen und Trinken ausklingen."

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kh 6.10.2018   Bilder:  Diefenbach


Hessen-Gold für Nicole Wagner, Hessen-Silber für Regina Blatz
Nora Kusterer gewinnt den Karlsruhe-Halbmarathon

Zwei Hessentitel für Nicole Wagner

15.9.18 Jügesheim   Kein Verein hessenweit hat sich in diesem Jahr für die komplette Austragung der hessischen Seniorenmeisterschaften in den Stadionwettbewerben gefunden. Neben dem immer größer werdenden Helferproblem in den Vereinen spielt sicher auch die Tatsache eine gewichtige Rolle, dass der ausrichtende Verein einerseits die Hauptarbeit stemmt, andererseits aber einen unverhältnismäßig großen Anteil am Erlös an den Verband, den HLV, abführen muss. Am Ende hat sich schließlich recht kurzfristig der HLV-Kreis Offenbach/Hanau bereit erklärt, im Rahmen der am 15. September angesetzten Senioren-Kreismeisterschaften in Jügesheim einige Wettbewerbe als Hessische Seniorenmeisterschaften durchzuführen.

Zweimal ganz oben auf dem Hessenpodium fand sich TuS-Mittelstrecklerin Nicole Wagner wieder. In der W40 lief sie über 800 Meter mit 2:52,18 Minuten zum Sieg, über 3000 Meter mit 11:44,40 min. Gabi Seim sprang in der W50 mit 1,26 m zu Hochsprung-Bronze. Im 100-Meter-Sprint mit 15,66 sec und im Weitsprung mit 3,46 m belegte sie jeweils den vierten Platz. In der M60 sicherte sich Bernhard Zwingel mit 2:44,66 min den über 800 Meter dritten Platz.

Hessen-Silber für Regina Blatz im Halbmarathon

16.9.18 Kassel   „An einem herrlichen Laufsonntag fanden wir Halbmarathonis am 16. September in Kassel bei den Hessischen Halbmarathonmeisterschaften optimale Laufbedingungen vor“, berichtet TuS-Langstrecklerin Regina Blatz. „Es ergab sich, dass meine Lauffreundin Marisa Gomez-Ruhland meine ständige Begleiterin war. Wir liefen relativ gleichmäßig und konnten uns gegenseitig auf der Strecke motivieren. Superstimmung an der Strecke, viele Zuschauer und Musikbands am Straßenrand trugen ein Übriges zur Motivation bei. Ich hatte mir eine Zeit unter 1:40 Stunden vorgenommen und war überglücklich, dass ich mit 1:36:54 Std. um einige Minuten darunter lag. Mit dem zweiten Platz in der W55 bin ich sehr zufrieden.“ Zur Erstplatzierten, Ursula Henning aus Kassel, fehlten gerade einmal 17 Sekunden.

Auch für Björn Kuttich dürfte sich der Ausflug nach Kassel gelohnt haben. In der Vorbereitung für den Frankfurt Marathon lief er in Kassel mit 1:14:57 Std. auf den fünften Platz in der M30.

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Toller Sieg für Nora Kusterer beim Karlsruhe-Halbmarathon

23.9.18 Karlsruhe   Auf neuer attraktiver Strecke wurde der Karlsruher Baden-Marathon und Halbmarathon am 23. September ausgetragen. Für die Griesheimerin Nora Kusterer wurde der Halbmarathon im Trikot ihres Heimatvereins SV Oberkollbach zu einem tollen Erfolg.

Auf der zweiten Streckenhälfte löste sich die 29-Jährige löste sich Kusterer von ihrer ärgsten Konkurrentin und lief nach 1:19:25 Stunden als Siegerin ins Ziel. "Das war mein Wetter heute, aber an manchen Ecken kam mir der Wind ganz schön entgegen!", sagte Kusterer, die sich bei den TuS-Leichtathleten weiterhin auf den Frankfurt Marathon vorbereitet. Ihr Freund Stephan Holesch (M30) blieb mit guten 1:15:47 Std. etwas unter seinen Möglichkeiten.

Jan Schäfer, derzeit im Training für den Amsterdam Marathon in drei Wochen, zeigte in einem kontrollierten Wettkampftrainingslauf mit 1:23:22 Std., dass die Form stimmt. Was man ein Woche zuvor beim Heidelberger Trailmarathon auch schon feststellen konnte. Samstagabends vom Korsika-Urlaub zurückgekehrt, startete er am Sonntagmorgen in Heidelberg beim Halftrail. Über anspruchsvolle 30 km lief er nach 2:34:46 Stunden ins Ziel. Über die volle Marathondistanz startete zum wiederholten Mal Peter Krichbaum. Es ist einfach sein Lauf, dieser Marathon mit 1500 Hlöhenmetern, der bei Kilometer 35 über die Himmelsleiter, eine aus 850 höchst unregelmäßigen Stufen bestehende Sandstein-Treppe, hinauf zum Königstuhl führt. Peter entschied die M55 mit flotten 4:29:49 Stunden für sich. 

Kurz gemeldet 

Im bayerischen Karlsfeld freute sich Cathrin Möller über ihren W30-Sieg mit 20:06 Minuten beim 5-km-Lauf rund um den Karlsfelder See am 16. September.

Beim 30. Jubiläum des Bessunger Merck-Laufs am 15. September siegten TuS-Langstreckler in beiden Läufen. Die 10 km rund um die Orangerie entschied TuS-Triathlet Marius Overdick in 34:17 min für sich, während sich Keijo Buss praktisch einen Start-Ziel-Sieg über 5,3 km in 18:10 min erlief. Klaus Hofmann holte sich in seinem letzten M60-Jahr mit 25:04 min den zweiten Platz. Im 10-km-Lauf liefen Michael Obst mit 35:59 in der M40 und Matthias Fengler mit 41:36 in der M50 zu weiteren Altersklassensiegen.

Beim Schweizer Berglaufklassiker Sierre-Zinal, der seit 40 Jahren regelmäßig von TuS-Berglauffreunden besucht wird, starteten in diesem Jahr erstmals die Jungen Wilden. Auf sie warteten bei herrlichem Wetter 31 Kilometer mit 2200 Höhenmetern bergauf und 1100 Höhenmetern bergab. Bei toller Stimmung und dem eindrucksvollen Sieg des spanischen Berglaufdominators Kilian Jornet erreichte auch das TuS-Team tolle Ergebnisse. Tammy Schäfer (W20) holte sich mit 4:42:03 Stunden gleich bei ihrem Zinal-Debüt den weiblichen TuS-Vereinsrekord. Marc Reis (M30), lange Strecken gemeinsam mit Tammy unterwegs, lief starke 4:35:47 Stunden und leistete sich dabei zahlreiche Fotostopps. Corinna Müller (W20) entschloss sich kurzfristig zur Teilnahme und lief mit großer Freude zu 5:40:55 Stunden. Klaus Hofmann (M65) schließlich kam bei seinem 15. Start seit 1993 beim „Course des Cinq 4000er“ mit 5:39:47 Stunden ebenfalls zufrieden ins Ziel.

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kh 28.9.2018   Bilder:  Zöller   Krichbaum  Blatz   Möller


Vizeweltmeister im Crosslauf: Karsten Schmidt-Schoormann
Tolle Erfolge bei der Senioren-WM in Malaga

4.-16.9.18 Malaga/Spanien   Karsten Schmidt-Schoormann vom TuS Griesheim hat im Crosslauf den Vizeweltmeister-Titel mit der deutschen Mannschaft der M50 erlaufen. 

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Die Großveranstaltung „Leichtathletik-Senioren-WM“ fand vom 4. Bis 16. September im spanischen Malaga statt. Über 8.000 Senioren-Leichtathleten aus 101 Ländern, darunter mehr als 600 Deutsche, hatten für die „World Masters Athletics Championships“ gemeldet. Vor Ort sprach man immer wieder von einer noch nie so leistungsstark besetzten Masters-Weltmeisterschaft.

Anspruchsvoller Parcours beim WM-Crosslauf

Eine durch Kiefern Schatten spendende Strecke im Park von Torremolinos zeichnete die zwei Kilometer lange Runde aus. Für die M50 mit Karsten Schmidt-Schoormann waren vier Runden bzw. acht Kilometer angesetzt. Der sehr steinige Boden und an der Oberfläche rankende Wurzeln zollten vor allem beim Abwärtslauf ihren Tribut. „Einige stürzten und erlitten Prellungen, Schürfwunden und gar Rippenbrüche. Die Ambulanz hatte Konjunktur“, wird auf www.ue30leichtathletik.de, dem Onlinemagazin zur Senioren-Leichtathletik, berichtet. 

Karsten war von der Streckenführung sehr angetan. Zusammen mit Miguel Molero-Eichwein aus Schleswig-Holstein und Frank Weisgerber aus Niedersachsen stieg der 53-jährige TuS-Leichtathlet auf das Siegerpodest, um die WM-Silbermedaille für das M50-Team Germany in Empfang zu nehmen. 

Vera Schoormann schrammte im Crosslauf nur knapp an einer Bronzemedaille vorbei. In der W50 erreichte sie im Team Germany den vierten Platz zusammen mit Josefine Hobmeier vom Chiemsee und Christina Tonk aus Westfalen.

Vera und Karsten Schoormann starteten während der 12 WM-Tage in fünf weiteren Disziplinen. Im 10-Kilometer-Straßenlauf hatte Karsten wie viele Mitstreitern auch mit den hohen Temperaturen in Kombination mit hoher Luftfeuchtigkeit zu kämpfen. Er lief im 85 Athleten starken M50-Feld auf Position 62 ins Ziel.

Vera als Mittelstrecklerin hatte für die 400 m, 800 m und 1500 m gemeldet und wurde zudem in der deutschen 4x400-m-Staffel der W50 berücksichtigt. Bei durchweg guten Laufzeiten (70,84 / 2:46,02 / 5:36,66 min), aber übermächtiger Konkurrenz, schied sie jeweils in den Vorläufen aus. Einen ganz starken Auftritt zeigte die W50-Staffel, in der Vera auf Position zwei gesetzt war. Mit Kerstin Spinnler, Katja Knospe und Esther Zoll lief das Quartett mit 4:46,76 auf den vierten Rang.

Nach schönen und erlebnisreichen Tagen in Malaga im und außerhalb des WM-Geschehens ist die Vorfreude auf die nächste Senioren-WM bereits jetzt groß. In zwei Jahren wird Toronto der Veranstalter der 24. Masters-Weltmeisterschaften sein.

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kh 22.9.2018   Bilder:  Schoormann 


Johannes Gerhard läuft von Sieg zu Sieg
Nicole Wagner dominiert beim Heegbachlauf

Johannes Gerhard läuft von Sieg zu Sieg

20180804Gernsheim_JohannesGerhard.jpg (142222 Byte)Die TuS-Leichtathleten haben einen weiteren neuen Siegläufer: Johannes Gerhard. Der 31-jährige Griesheimer hat sich bereits im Jahr 2016 der Leichtathletikabteilung des TuS Griesheim angeschlossen, nimmt jedoch aus Termingründen nicht am gemeinsamen Training teil. Er bereitet sich derzeit gezielt auf den Frankfurt Marathon vor. Mit dem Ziel, seine Bestzeit aus dem Vorjahr von 2:44:15 Stunden weiter zu verbessern.

Auf seinen Vorbereitungswettkämpfen für den Frankfurt Marathon läuft er derzeit von Sieg. Nach dem zweiten Platz beim Gernsheimer Fischerfestlauf am 4. August siegte er am 11.8. beim Güttersbacher Halbmarathon mit Streckenrekord. Eine Woche später gewann er den Halbmarathon beim Hüttenfelder Kerwelauf. Am 26. August schließlich lief er beim 10-km-Lauf im Rahmen des Koberstädter Waldmarathons als Sieger ins Ziel. Zuletzt in Babenhausen beim Bawwehaiser Altstadtfestlauf am 8. September gewann er ebenfalls den 10-km-Lauf.

Ganz überraschend in der Ergebnisliste des Hüttenfelder Zehners war übrigens ein uns TuS-Leichtathleten gut bekannter Name zu finden: Edmund Mühlhans. Der frühere Leiter des Instituts für Verkehrssicherheit an der TU Darmstadt ist vor 33 Jahren zu den TuS-Leichtathleten gestoßen. Auf allen Strecken zwischen 800 Meter und Marathon sowie im Berglauf fühlte er sich zuhause. Nach langer Zeit schlüpfte der 84-jährige ehemalige Leichtathletik-Abteilungsleiter noch einmal in die Wettkampfschuhe und gewann in Hüttenfeld mit 1:22:40 Std. die Altersklasse M80. „Ich brauchte für mein Sportabzeichen eine offiziell gestoppte Zeit über 10 km. Da bin ich halt in Hüttenfeld mitgelaufen, als mit Abstand ältester Teilnehmer“, kommentierte Edmund Mühlhans seinen Auftritt.

Nicole Wagner dominiert beim Heegbachlauf

9.9.18 Erzhausen   Nicole Wagner hat sich am 9. September in die Siegerlisten des Erzhäuser Heegbachlaufs eingetragen. Die 41-jährige Mittelstrecklerin vom TuS Griesheim setzte sich bei Königswetter mit einem starken Lauf nach 26:58 Minuten auf der 6,4 km langen Doppel-Acht deutlich vor 80 weiteren weiblichen Starterinnen durch. Auch die weiteren TuS-Starter zeigten sich stark in Form. So lief Olli Schoormann als Gesamtsiebter und Zweiter der M20 nach 24:11 min ins Ziel. Den M50-Sieg sicherte sich Matthias Fengler mit 25:42 min. Zufrieden zeigte sich auch Nina Walther mit 37:07 min.

Michael Obst rennt um den Achensee

1.9.18 Pertisau/Achensee   Wenn ein gestandener Läufer Urlaub am Achensee macht, was liegt näher als den Achensee auch einmal im Wettkampftempo zu umrunden. Genau das machte TuS-Langstreckler Michael Obst am 1. September, und zwar mit viel Spaß und gutem Erfolg auf „Österreichs schönstem Panoramalauf“, wie der Veranstalter den Lauf bewirbt. Der Achensee in Tirol trennt das Karwendelgebirge vom Rofangebirge.

„Ein toller Lauf mit 944 Finishern in diesem Jahr. Die ersten gut 15 km geht es weitgehend flach am See entlang, allerdings mit etwas Gegenwind zwischen Kilometer 3 und 12. Bis Kilometer 15 muss man sich eine gute Position erlaufen haben, denn auf dem anschließenden engen Trail-Abschnitt mit etwa 170 Höhenmetern ist Überholen kaum möglich. Im Ziel nach 23,2 km war ich nach 1:40,05 Stunden als Siebzehnter und Zweiter meiner Altersklasse M45.“

Kurz gemeldet

Regina Blatz holte sich beim Öko-Run in Wächtersbach am 2. September einen weiteren Altersklassensieg. Im 10-km-Lauf auf asphaltierter Strecke entlang der Wiesen und Felder an der Kinzig gewann sie die W55 mit 44:49 Minuten.

Olli Schoormann lief bei der Premiere des Halben Heiner in Darmstadt am 2. September bereits als Gesamtdritter ins Ziel. Die 10,6-km-Strecke kreuz und quer durch den Darmstädter Westwald mit einem giftigen Anstieg am Griesheimer Monte legte er in 44:23 min zurück. Aslan Öztürk als Gesamtfünfter gewann die M30 in 47:04 min. Beim namensgebenden Hauptlauf, dem Halbmarathon, starteten die TuS-Griesheimer Stefano Simonetti (M45/1:50:17 Std.) und Iris Stolte-Vossel (W40/1:50:45).

Bernhard Zwingel hat sich nach langer Sommerpause im Wettkampfgeschehen zurückgemeldet. Beim Abendsportfest in Pfungstadt am 5. September entschied er sich für die 1000-m-Distanz. Mit flotten 3:31,57 min holte er sich den TuS-Vereinsrekord in der M60. Ein gelungener Vorbereitungslauf für die Hessischen Seniorenmeisterschaften in Jügesheim, wo er über 800 m startet. Ebenfalls in Pfungstadt am Start war Niels Vossel, beim 5000-m-Lauf lief er in der M40 nach 19:24,37 min ins Ziel.

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kh 16.9.2018   Bilder:  Thomas Zöller (3) Michael Obst (2) 


La Course des Cinq 4000er - Schnappschüsse vom Kult-Berglauf Sierre-Zinal

Tolles Wetter - tolle Stimmung - tolle Ergebnisse der "jungen Wilden" bei ihrem ersten Auftritt in Zinal
# Tammy Schäfer holt sich mit 4:42:03 Stunden den weiblichen TuS-Vereinsrekord.
# Marc Reis mit starken 4:35:47 bei zahlreichen Fotostopps.
# Corinna Müller spontan und mit großer Freude zu 5:40:55  
# Klaus Hofmann mit 5:39:47 bei der 15. Teilnahme seit 1993

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                                              Fotoshooting mit Kilian Jornet bei der Siegerehrung im Festzelt

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kh 15.8.2018   Bilder:  Marc Reis   Kirsten Kuttich    Klaus Hofmann


Dreimal Silber auf der Bahn und am Berg

Zweimal Staffelsilber bei der DM in Zella Mehlis

4.8.18 Zella-Mehlis   Im vierten Jahr in Folge war Zella-Mehlis in Thüringen Austragungsort der Deutschen Staffelmeisterschaften der Senioren. Für die Leichtathletik-Damen des TuS Griesheim seit jeher ein erfolgreicher Ausflug.

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Da das W50-Erfolgstrio und -Quartett diesmal verletzungsbedingt nicht zustande kam, ging man über 4x400 und 3x800 Meter als gemischte W40/W50-Staffel an den Start und wurde dementsprechend in der W40 gewertet. Umso bemerkenswerter sind die beiden erlaufenen Silbermedaillen.

Das 4x400-m-Quartett mit Gabi Seim, Marli Lenhardt, Nicole Wagner und Vera Schoormann zeigte gegen die sächsische StG Aue-Frankenberg-Gornsdorf ein tolles Rennen. Entschieden wurde es letztlich durch etwas besser geglückten Wechsel der Sachsen, die mit einer Sekunde Vorsprung zum Sieg liefen. Mit 4:50,19 Minuten verbesserte die TuS-Staffel nebenbei ihren eigenen Vereinsrekord um 1,36 Sekunden.

Über 3x800 Meter lief die siegreiche Staffel des TSV Klausdorf in einer eigenen Liga. Ebenso ungefährdet war auch der Silberplatz des TuS-Trios vor zwei weiteren Staffeln. Mit 8:16,47 min liefen Vera Schoormann, Gesa Kessler und Nicole Wagner zum neuen W40-Vereinsrekord.

Das letzte Feintuning für die DM absolvierten Gabi Seim und Vera Schoormann beim Pfungstädter Abendsportfest am 1. August. Mit dem Nebeneffekt, dass gleich vier Altersklassen-Vereinsrekorde geknackt wurden. Den 100-m-Sprint lief Gabi Seim mit Saisonbestleistung zum W50-Rekord in 15,41 sec vor Vera Schoormann mit 15,91 sec. Über 200 m sorgte Gabi Seim mit 32,18 für einen weiteren W50-Rekord, während Annika Heil mit starken 32,03 sec für den W30-Rekord sorgte. Die 1500-m-Mittelstrecke nutzten unsere Marathonis Nora Kusterer und Stephan Holesch zum Tempotraining. Stephan lief mit 4:33,99 min ins Ziel, Nora mit 5:03,88 min. Anschließend baute Nora noch die 3000 m ins Trainingsprogramm ein und lief zu 10:33,08 Minuten.

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Regina Blatz mit hessischem Berglauf-Silber am Meißner

9,4 Kilometer, 430 Höhenmeter, so lauten die Kenndaten des Berglaufs in Meißner-Abterode am 5.8., zum wiederholten Male Austragungsort der Hessischen Berglaufmeisterschaften. Regina Blatz versilberte ihren Start am Meißner mit einem tollen zweiten Platz in der W55 mit 56:37 Minuten. Den W55-Sieg holte sich mit Stefanie Hock eine erfahrene Bergläuferin vom ASC Darmstadt. „Bei hochsommerlichen Temperaturen war es immerhin leicht bewölkt, nur ab und zu kam die Sonne durch, und der größte Teil der Laufstrecke führte durch Wald“, berichtet die neue hessische Vizemeisterin. „Obwohl es nicht meine große Leidenschaft ist, Berge zu erklimmen, hat dieser Berg gerufen, und ich nahm die Herausforderung an. Gleich beim Start mussten wir einige Höhenmeter bewältigen und ich dachte nur „worauf habe ich mich da eingelassen“. Doch bis Kilometer 4 war die Strecke „nur“ hügelig - da konnte man noch gut laufen. Von Kilometer 4 bis 6 folgte eine lange steile Steigung, danach wurde es wieder hügelig mit kürzeren Anstiegen.“

Ein starkes Rennen zeigte auch TuS-Langstreckler Stephan Holesch, der im Trikot seines Stammvereins LG Wettenberg startete. Mit 45:15 Minuten lief er in der M30 auf den fünften Platz. Noch erfolgreicher präsentierte sich seine Freundin Nora Kusterer, sie gewann den offenen Lauf mit 45:37 Minuten und wäre damit in der Hessischen Meisterschaftswertung Gesamtzweite.  „Mir ist das allerdings nicht leicht gefallen, da ich am Samstag noch einen 25 km-Trainingslauf absolviert habe.  Aber da ich Stephan ohnehin nach Abterode begleiten wollte, habe ich mich entschieden, im Offenen Lauf zu starten."

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Johannes Gerhard Zweiter beim Hitzelauf in Gernsheim

Teilnehmerrekord vermeldete der Gernsheimer Fischerfestlauf am 4. August trotz der großen Hitze (38 Grad im Schatten). TuS-Langstreckler Johannes Gerhard zeigte sich hitzeresistent und musste sich auf der 10-km-Strecke nur vom Pfungstädter Jürgen Zehnder um 19 Sekunden geschlagen geben. Mit 36:22 Minuten gewann Johannes als Gesamtzweiter die M30. Einen weiteren Podiumsplatz erlief sich Matthias Fengler als Dritter der M50 mit 43:10 min. Aslan Öztürk kam in der M30 nach 46:37 min ins Ziel.

kh 9.87.2018   Bilder:  Zöller (1)   Blatz (2)  Heitzenröder (1)   Wagner  


Heißer Juli - auch für die TuS-Leichtathleten

Auch wenn der Pressewart Urlaub macht, Läufer laufen laufend weiter. Die folgende Juli-Rückschau fasst die  interessantesten Lauf-Ereignisse der letzten Wochen aus der Sicht der TuS-Leichtathleten zusammen.

Mittelstreckler in der Spur

In der Vorbereitung für die deutschen Seniorenmeisterschaften in den Staffelwettbewerben Anfang August trainieren die TuS-Damen der W50 und W40 verstärkt auf der Bahn. Zuletzt am 15. Juli beim Sportfest in Langen liefen Gabi Seim und Vera Schoormann quasi nebenbei zu Regional- und Kreismeistertiteln über 100 Meter und 400 Meter.  Im 100-m-Sprint lag Gabi mit 15,42 Sekunden vor Vera mit 15,65 sec. Auf der 400-m-Stadionrunde war es umgekehrt, Vera gewann mit 71,09 vor Gabi mit 71,14. Gabi Seim absolvierte zusätzlich einen Dreikampf mit den Disziplinen 50-m-Sprint (8,29 sec), Weitsprung (3,58 m) und Kugelstoß (7,37 m). 

Am 11. Juli beim in Pfungstadt beim prominent besetzten Abendsportfest legte Vera Schoormann die 800 Meter in flotten 2:41,70 min zurück. Im selben Lauf erreichte Annika Heil in ihrem ersten 800-m-Einzellauf 2:54:00 Minuten. Zuvor hatte Chris Landsiedel über 100 Meter in 12,87 sec und 200 Meter in 26,20 sec starke Auftritte. 

Bereits Anfang Juli starteten Vera Schoormann und Gabi Seim in Mönchengladbach bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften. Bei ihrem Doppelstart über 400 Meter in 70,01 Sekunden und tags zuvor über 800 Meter in 2:41,20 min erreichte Vera jeweils den siebten Platz in der W50. Gabi Seim konzentrierte sich auf die 400 Meter und erreichte unmittelbar hinter Vera mit 41,46 sec Platz acht.

Maintal-Ultra-Trail: 65 schöne Kilometer für Thomas Arnold

„Der erste Ultra ist geschafft!“ freute sich TuS-Langstreckler Thomas Arnold am 14. Juli in Veitshöchheim im Ziel des Maintal-Ultratrails mit den Deutschen Meisterschaften im Ultratrail. Morgens um 7 Uhr schickte der Veranstalter SV 1928 Veitshöchheim das Rekord-Teilnehmerfeld von 281 Läufern auf die anspruchsvolle Strecke mit 64,5 Kilometern und etwa 1700 Höhenmetern. Zusätzliche Herausforderung waren die hohen Temperaturen, bereits zum Start zeigte das Thermometer 20 Grad, tagsüber wurden hochsommerliche 30 Grad erreicht. Der 26-jährige Darmstädter lief ein tolles Rennen, mit 6:07:38 Stunden erreichte er in der DM-Wertung Platz 5 in seiner Altersklasse und Platz 27 insgesamt. „Eine superschöne Strecke und tolle Orga haben den MTUT für mich zu einem perfekten Ultra-Debüt gemacht“, resümierte Thomas Arnold. Im Rahmen des Maintal-Ultra starteten Sarah Overington und Jan Schäfer spontan beim 30-km-Rennen. Hier präsentierte sich Sarah als dritte Frau mit 2:41:06 in starker Form.

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Regina Blatz erfolgreich in Dieburg und Birstein

„Am Sonntag, 15. Juli, beim Vogelsberger Südbahnlauf fiel der Startschuss für die 10-km-Strecke bereits um 9:15 Uhr“, berichtet Regina Blatz. „Bei hochsommerlichen Temperaturen führte die anspruchsvolle Strecke über den asphaltierten Vogelsberger Südbahnradweg und über befestigte Wald- und Feldwege. Bis Kilometer 5 ging es ständig bergauf. Eine gute Trainingsgelegenheit für meinen Start Anfang August bei den Hessischen Berglaufmeisterschaften in Meißner-Abterode. Mit 46:09 Minuten sicherte ich mir den Sieg in der W50/55 und den vierten Platz insgesamt.“

Den Altersklassensieg in der W55 holte sich Regina beim Dieburger Stadtlauf am 30. Juni. „Nach dem Start des 10-km-Rennens um 17:30 Uhr auf dem Dieburger Marktplatz waren fünf Runden durch die Altstadt zu laufen. Die Athleten wurden bei hochsommerlichen Temperaturen mit Wasser und Schwämmen bestens versorgt. Dank dieser Abkühlung verlief mein Rennen sehr gut. Ich kam nach 42:52 min als fünfte Frau und W55-Siegerin ins Ziel.“ Ebenfalls am Start in Dieburg waren Olli Schoormann (37:44, 4./M20), Aslan Öztürk (41:22, 4./M30) und Niels Vossel (38:31, 3./M40).

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kh 25.7.2018   Bilder:  Zöller (1)  Blatz (2)  Arnold (1)  


10-km-Lauf unter der Mitternachtssonne
Ute Diefenbach am „Tor der Arktis“ in Tromsø

17.6.18 Tromsö   Von ganz im Westen Kanadas ging es hoch in den Norden Norwegens, nach Tromsö. Die Stadt liegt 340 km nördlich des Polarkreises und ist als „Tor der Arktis“ bekannt.

Das Spannende an diesem Lauf war nicht nur der Temperaturunterschied von knapp 20° Celsius gegenüber dem Lauf in Vancouver am 6. Mai, sondern auch die nicht untergehende Sonne. Vom 20. Mai bis 20. Juli steht die Sonne über dem Horizont, und die Nächte bleiben taghell. Daher trägt dieser Lauf auch den Namen „Midnight Sun Marathon“.

Angegliedert an diesen Marathon sind ein Halbmarathon und ein 10-km-Lauf. Ich entschied mich hier für den 10-km-Lauf. Er startete am Samstag, 17. Juni, um 19 Uhr auf der Gronnegata.

18.30 Uhr Nieselregen, 10 Grad kalt und starker Wind. Windstärke 6, das heißt eine Windgeschwindigkeit von etwa 40 Stundenkilometer. Aber nichts konnte uns Läufern, 2037 an der Zahl, die gute Laune verderben. Um 18.30 Uhr fand vor dem Startplatz ein tolles Aufwärmprogramm statt. Geleitet von drei Norwegerinnen, die uns richtig einheizten. Alle Sportler hüpften und bewegten sich irgendwie mit. Es war sehr lustig und wir hatten viel Spaß zusammen.

Pünktlich zum Startschuss um 19 Uhr waren wir alle warm und freuten uns auf einen wunderschönen Stadt- und Landschaftslauf, der sich als sehr wellig herausstellte. Gestartet wurde auf der Gronnegata, weiter über die Storgata am Polaria-Museum vorbei zum Hâlogaland-Theater, dem ersten regionalen Theater Norwegens. Weiter auf den Strandvegen zu den Sydspissen, und dann etwa drei Kilometer am Tromsö-Fjord entlang. Hier war die Windstärke 6 in voller Pracht zu spüren. Der Wind wechselte ständig. Einmal blies er stark von vorne und dann wieder von der Seite, aber leider nie von hinten! 

Doch weiter geht’s, was bekommen wir noch zu sehen? Den Telegrafbukta, einen wunderschönen Badestrand, an dem sich die Tromsöer am Wochenende zum Baden und Grillen treffen. Den Folkeparken mit dem Wendepunkt auf der Kvalövegen. Hier könnten wir gefühlt den höchsten Punkt der Strecke erreicht haben, denn wir hatten einen tollen Blick auf den Flughafen Tromsö und über den gesamten Fjord hinweg auf Kvaloya Island. Traumhaft! 

Nun rannten wir die ganze Strecke wieder zurück, zum Ziel in der Fußgängerzone, der Storgata. Der Zieleinlauf war gesäumt von hunderten gutgelaunten beschirmten Menschen, die uns freudig erwarteten und uns lautstark ins Ziel riefen. Nach 53 Minuten, völlig durchnässt und zerzaust, überquerte ich als sechste Frau in meiner Altersklasse die Ziellinie.

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ud 25.7.2018   Bilder: Diefenbach  (2) 


TuS-Staffeldamen sammeln Titel
TuS-Bergläufer sammeln Höhenmeter und AK-Erfolge

17.6.18 Darmstadt   Ende Mai sind bei den hessischen Staffelmeisterschaften in Bebra wegen des Unwetters etliche Staffelläufe buchstäblich ins Wasser gefallen. Der vom HLV angesetzte Nachholtermin am 17. Juni im Rahmen der Hessischen U20/U16-Einzelmeisterschaften in Darmstadt wurde leider wenig angenommen. Über 4x400 Meter waren über alle männlichen und weiblichen Altersklassen hinweg gerade einmal 7 Staffeln am Start, die in einem einzigen Lauf zusammengefasst wurden. So lief in der W50 das TuS-Quartett mit Gabi Seim, Marli Lenhardt, Marion Peters-Karbstein und Vera Schoormann einsam und allein zu 5:02,61 Minuten.

Ein paar Tage zuvor, am 13. Mai, bei den Südhessischen Staffelmeisterschaften in Rüsselsheim traten die TuS-Staffeln in der W40 an. Ungefährdet holten sich die Damen die Meistertitel über 3x800 und 4x400 Meter. Das Trio Peters-Karbstein/Kessler/Wagner war 8:25,48 min unterwegs. Das 4x400-m-Quartett mit Marion Peters-Karbstein, Gesa Kessler, Vera Schoormann und Nicole Wagner lief mit 4:56,14 Minuten zum neuen W40-Vereinsrekord.

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10.6.18 Lohr   Regina Blatz startete am 10. Juni erfolgreich beim 10-km-Altstadtlauf in Lohr am Main. „Über 1000 Läufer und Läuferinnen nahmen an den Kinderläufen, 5 km, 10 km und Staffelläufen teil. Der 10-km-Start“, so der einzige Kritikpunkt von Regina, „war um 13 Uhr in der Mittagshitze von etwa 30 Grad. Der Rundkurs über vier Runden á 2,5 km durch die Altstadt von Lohr mit Asphalt, Kopfsteinpflaster und etlichen Steigungen war nicht einfach zu laufen. Zum Glück hatte der Veranstalter zwei Wasserstellen mit kalten Duschen eingerichtet, die für Abkühlung sorgten. Die Stimmung auf der Strecke war großartig, viele Zuschauer feuerten uns Läufer an. Nach dem Startschuss konnte ich erst nach 500 Metern mein Tempo laufen, das ich im Laufe des Rennens noch steigern konnte. Auch mit der Hitze kam ich gut zurecht und erreichte das Ziel in 45:32 min als dritte von 43 Frauen und Siegerin meiner Altersklasse W55.

10.6.18 Alsbach   Reichlich Höhenmeter hatten die Berglauffreunde beim Melibokuslauf über wahlweise 10 oder 20 Kilometer zu bewältigen. Auf der langen Strecke gewann Michael Obst vom TuS Griesheim als Gesamtdritter seine Altersklasse M45 nach 1:19:23 Stunden. Fast gemeinsam liefen Peter Krichbaum als M55-Zweiter mit 1:33:33 Std. und Matthias Fengler als M50-Dritter mit 1:33:47 ins Ziel. Aslan Öztürk war in der M30 1:56:26 Std. unterwegs. Den Altersklassensieg in der M65 konnte Rudolf Walter mit 2:01:07 Std. verbuchen.

kh 19.6.2018   Bilder:     Peters-Karbstein (2) 


Einfach nur märchenhaft: der Brüder-Grimm-Etappenlauf
Eindrucksvoller Auftritt von 10 TuS-Langstrecklern

8.-10.6.18 Hanau   „Noch nie war der TuS Griesheim beim BGL so erfolgreich“, lautete die Schlagzeile des Brüder-Grimm-Laufs 2014. Nun, bei der diesjährigen 34. Auflage vom 8. bis. 10. Juni legte das zehnköpfige TuS-Team in der Erfolgsbilanz noch eins drauf. Der Etappenlauf von Hanau nach Steinau an der Straße über 5 Etappen und 82 Kilometer forderte bei der schwülen Hitze von den knapp 500 Teilnehmern alles.

Vier TuS-Langstreckler unter den ersten Acht des Klassements, das gab’s noch nie! Auch wenn Ihr Schnellster, Björn Kuttich, beim Brüder-Grimm-Lauf traditionell für das Team der Offenbacher Yeti-Jäger startet. Der Sieger des BGL 2015, der mit 4:55:02 Stunden auch den TuS-Vereinsrekord hält, musste nach 5:10:28 Stunden als Gesamtzweiter nur einem den Vortritt lassen: Filip Vercruysse, ein belgischer Wissenschaftler im Trikot des SCB Berlin.

Thomas Arnold, Keijo Buss und Jan Schäfer waren die drei TuS-Langstreckler, die sich im Kampf um die 6, 7 und 8 gegenseitig pushten. Am Ende war es BGL-Neuling Thomas Arnold, der sich mit einer ganz starken Schlussetappe durchsetzte. Seine 5:28:41 brachten ihn zudem auf den zweiten Platz in der M20. Direkt dahinter folgt im Gesamteinlauf wie in der Altersklasse Keijo Buss mit 5:30:15. Als Gesamtachter sicherte sich Jan Schäfer mit 5:30:42 Std. den zweiten Platz in der M30. Mit Marc Reis gab ein weiterer begeisterter BGL-Neuling sein Debüt in der M30 mit 6:45:38 Stunden.

Nicht minder erfolgreich auf den Plätzen 6, 7 und 11 waren die TuS-Damen. Sarah Overington, Dritte der W20, und Cathrin Wälzlein, die W30-Siegerin, steigerten sich mit 6:05:08 bzw. 6:07:58 deutlich. Tammy Krah holte sich mit 6:35:07 den fünften Platz in der W20. Corinna Müller und Annika Heil steigerten sich zum Vorjahr deutlich. Corinna als Elfte der W20 lief 7:50:13 Std., Annika als Sechste der W30 7:56:41 Stunden.

Den Mannschaftssieg haben die TuS-Damen seit 2014 quasi abonniert. So deutlich allerdings war die Dominanz des Teams mit Sarah, Cathrin und Tammy noch nie - mit 2:40 Stunden(!) vor dem zweitplatzierten Team beVegt.de und 12 weiteren Teams dürfte man mit 18:48:13 Stunden BGL-Geschichte geschrieben haben. Auch das Männer-Team mit Thomas Arnold, Keijo Buss und Jan Schäfer war nicht weit vom Mannschaftssieg entfernt. Nach 16:29:38 Stunden trennten sie nur 12 Minuten von den Offenbacher Yeti-Jägern mit Björn Kuttich, Lorenz Köhl und Uli Amborn.

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kh 13.6.2018   Bilder:     Kuhlmann (10)   Hofmann (11) 


Eine Hessenmeisterschaft der Extreme
Hitze, Unwetter und Abbruch bei den Langstaffelmeisterschaften in Bebra

31.5.18 Bebra   Mit zwei Hessenmeisterinnentiteln, aber auch deutlicher Kritik an der Veranstaltungsorganisation, kehrten die W40-Staffeln des TuS Griesheim mit Marion Peters-Karbstein, Gesa Kessler, Nicole Wagner und Marli Lenhardt von den Hessischen Langstaffelmeisterschaften aus dem nordhessischen Bebra zurück. Marion Peters-Karbstein schildert ihre Eindrücke.

„Am 31. Mai, dem Fronleichnamstag, machten sich die vier TuS-Leichtathletinnen Nicci, Gesa, Marli und Marion auf den Weg in das weit entfernte Bebra, um bei den Hessischen Langstaffelmeisterschaften der Senioren und Seniorinnen zu starten.

Schon unsere Anreise war nicht wirklich angenehm. Ellenlange Staus zwangen zu Umleitungen. Ein fast „live“ miterlebter Unfall hätte auch unserer Fahrt leicht ein Ende setzen können. Aber wir kamen mit dem Schrecken davon und kamen pünktlich 90 Minuten vor Wettkampfbeginn auf der schönen „Biberkampfbahn“ (kein Scherz, das Stadion heißt tatsächlich so!) an, um zu erfahren, dass sich alles um 30 Minuten verzögert.

Ohne konkrete Ansagen oder Aushänge, wann man denn endlich an der Reihe wäre, machten wir uns  in der glühenden Mittagshitze zu unserem ersten Wettbewerb warm, der 4x100-Meter-Staffel. Um dann von weiteren Terminverschiebungen zu erfahren und weiter warm zu bleiben. Gemeinsam starteten wir schließlich mit extrem schnellen jungen Frauenstaffeln, die die 4x100 Meter zwischen 48 und 50 Sekunden liefen, holte unsere W40-Staffel mit 65,39 Sekunden den ersten Hessenmeistertitel des Tages. In Anbetracht der Tatsache, dass es „nicht unsere Strecke“ ist, waren wir eigentlich ganz stolz auf diese Zeit und denken, mit etwas Übung hier noch einiges herausholen zu können. Mal schauen, wie lang unsere Zeit als W40-Vereinsrekord beim TuS Griesheim Bestand haben wird. 

Kurze Zeit später starteten wir in der 3x800-Meter-Staffel. In der Aufstellung Marion, Gesa, Nicci erliefen wir uns in mit 8:31,37 min den zweiten Hessenmeistertitel.

Zum geplanten dritten Titel kam es leider nicht mehr! Kurz nach 16 Uhr brach ein echtes Unwetter über uns herein, welches uns nicht nur Blitz, Donner und Regen brachte, sondern als Abschluss des heißesten Mai seit 130 Jahren auch jede Menge Hagel. Und da das Unwetter für die Veranstalter offenbar urplötzlich kam (alle anderen wussten davon schon im Voraus), wurden alle technischen Geräte wie die elektrische Zeitnahme, Kamera und Lautsprecheranlage durch das Wasser zerstört und die Veranstaltung trotz des anschließenden schönen Wetters sofort abgebrochen. Sehr unverständlich, wieso der Veranstalter keine Stoppuhren für die Handzeitnahme bereit hält. Nicht nur wegen Unwetters kann Elektronik ausfallen…

Besonders Leid tat es uns für Marli, die letztlich wegen 100 Metern 11 Stunden lang unterwegs war. Die 4x400-m-Staffel, für die sie fest eingeplant war, fiel dem Abbruch der Veranstaltung zum Opfer.

Immerhin, nach dieser schlecht organisierten Veranstaltung war wenigstens die Heimfahrt gut. Wir Vier waren uns einig, dass wir trotzdem gemeinsam viel Spaß hatten und uns auf eine Neuauflage oder bzw. Austragung der ausgefallenen Wettbewerbe an anderer Stelle freuen.

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                    Vor dem Sturm...nach dem Hagel

mpk 6.6.2018   Bilder:     Peters-Karbstein (2) 


Vancouver: 8 Kilometer im Laufschritt durch den Stanley Park
The 8 km race is a breeze through the park...

6.5.18 Vancouver/Kanada   Am 6. Mai fand in Vancouver zum 47. Mal der Vancouver Marathon statt. Im Rahmenprogramm wurden ein Halbmarathon und ein 8-km-Lauf ausgetragen. Das gemeinsame Laufziel lag in der Pender Street Downtown Vancouver. Für diese 8-km-Strecke entschied sich die Griesheimerin Ute Diefenbach.

„Der Kurs führte vom Second Beach Lagoon Drive ausschließlich durch den wunderschönen Stanley Park. Bei herrlichem Sonnenschein und 18 Grad fanden sich 1.700 Läufer/innen am Startplatz ein. Hier wurden wr schon mit reichlich Getränken versorgt, bevor wir uns gemütlich in unsere Laufkorridore begaben. Die Wartezeit bis zum Startschuss wurde uns durch ein gutes Unterhaltungsprogramm verkürzt. Dann war es soweit, alles wurde still, und es erklang die Kanadische Nationalhymne, live vorgetragen. Emotional und voller Inbrunst ertönte eine männliche Stimme, die mir die Gänsehaut auf den Körper trieb. Ein sehr ergreifender Moment!

Pünktlich um 9.30 Uhr wurden wir dann mit einem gewaltigen Schuss auf die Rennpiste losgelassen. Es war ein Lauf genau nach meinem Geschmack, sehr wellig und die meiste Zeit der Strecke im Schatten der hochgewachsenen Bäume.

Zuerst liefen wir über den Cathedral Trail, am Lost Lagoon vorbei zu Rose Garden. Über den Beaver Lake Trail zum Beaver Lake. Hier trafen wir auf den Eagle Trail, der uns dann auf den Seawall führte. Welch eine Aussicht! Rechts das saftige Grün der Bäume, links der Pazifik und vor mir, erstrahlt unter blauem Himmel, die silberfarben glänzende Skyline von Vancouver. Für die schönen Sehenswürdigkeiten am Rande der Laufstrecke, wie das Lighthouse am Brockton Point oder die Nine O`clock Gun hatte ich kaum noch Sinn. Ich lief wie gebannt auf diese wunderbare Skyline zu, durch den Devonian Park in Richtung Pender Street zum Ziel. Es wurde immer lauter und lauter, die Menschen am Rande feierten uns und brüllten uns förmlich über die Ziellinie.

Ja, leider war ich im Ziel, am liebsten wäre ich weiter und weiter gelaufen. Es war einfach nur traumhaft schön! Für die Laufstrecke benötigte ich 43 Minuten und konnte mich in der W55 über einen zweiten Platz freuen vor weiteren 102 Läuferinnen meiner Altersklasse.“

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ud 6.6.2018   Bilder:     Diefenbach (1)


Nora Kusterer wiederholt Sieglauf am Rennsteig

26.5.18 Schmiedefeld   Sie hat es wieder getan. Für Nora Kusterer entwickelt sich der GutsMuths-Rennsteiglauf in Thüringen zum permanenten Erfolgserlebnis. Die 29-jährige Griesheimerin dominierte die Marathonstrecke mit einem Start-Ziel-Sieg nach 2:56:23 Stunden. Sie blieb damit nur knapp unter ihrem eigenen Streckenrekord von 2:54:00 aus dem letzten Jahr. „Es war (mir zu) warm. Es war hart, aber das Gefühl, wenn einen die Zuschauer ins Ziel hochjubeln - unbeschreiblich! Und am Ende war es wieder ein grandioser Tag!“

Ihr Freund Stephan Holesch zeigte ebenfalls ein starkes Rennen. Mit 2:54:01 Stunden lief er als Sechster ins Ziel. Auf der crossigen Marathonstrecke quer durch den Thüringer Wald von Neuhaus nach Schmiedefeld sind etwa 770 Höhenmeter bergauf und 850 Höhenmeter bergab zurückzulegen.

Auf der Königsstrecke des Rennsteigwochenendes, dem Supermarathon mit stolzen 74 Kilometern, waren mit Peter Krichbaum und Alexander Reiss zwei weitere Langstreckler aus der TuS-Leichtathletikabteilung unterwegs. Peter Krichbaum unterbot sein Planziel und lief nach 7:24:20 Stunden als Elfter der M55 ins Ziel. Alexander Reiss erreichte in der M45 nach 7:42:40 Stunden das Ziel.

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Traillaufen hat was mit Aufpassen zu tun

19.5.18 Reichweiler   „Einfach nur schön“ charakterisiert Klaus Hofmann den Keufelskopf Ultra Trail Run in Reichweiler, einem kleinen Dorf an der pfälzisch-saarländischen Grenze. Zum 10. Mal an einem Pfingstsamstag hat Orga-Chef Eric Tuerlings rund um den Keufelskopf Traillaufstrecken zwischen 22 und 85 Kilometern abgesteckt, die es hammerhart in sich haben. „Der Lauf ist schon etwas ganz Besonderes“, hört man immer wieder selbst von den erfahrensten Trailläufern.

Wer die Königsstrecke mit 85 km und 3600 Höhenmetern bestreitet, wird um 6 Uhr morgens gemeinsam mit den 45-km-Läufern auf die Reise geschickt. Den sog. „Short Trail“ über 22 km mit 1000 Höhenmetern hat Eric Tuerlings, selbst erfahrener Ultraläufer, so gebaut, dass er die schwierigste Teilstrecke aller Distanzen ist. 90 Prozent echter Trailanteil - wo sonst findet man das? 

 Wie schon letztes Jahr ließ sich Klaus Hofmann den 22-km-Shorttrail nicht entgehen, diesmal leider als ältester Teilnehmer. Als 36. von 90 Teilnehmern war ihm der Sieg in der M65 mit 3:02:11 Stunden nicht zu nehmen. „Anstrengend, aber kurzweilig, das macht den Reiz des Traillaufs aus“. Dafür sorgen unter anderem Erics ebenso berüchtigte wie beliebte „Motivationsschilder“ an markanten Streckenpunkten. Je nach Zustand des Vorbeilaufenden bringen sie des Läufers Herz zum Verzweifeln oder zum Schmunzeln. So liest man bsw. vor dem Abstieg in einen alten Steinbruch „Der Sturz ist ein allgemeines Lebensrisiko“. Mitten in einem harten Aufstieg erfährt man „Es ist wie Urlaub, nur mit Schmerzen“. Nach zwei Dritteln der Strecke verheißt ein Schild „Umkehren wäre jetzt auch blöd“. Kurz vor dem Ziel schließlich steht geschrieben: „Finish with a smile on your face“. 

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Kurz gemeldet 

Gut in Form für den bevorstehenden Brüder-Grimm-Etappenlauf zeigte sich Björn Kuttich beim Michelstädter Bienenmarktlauf am 25. Mai. Im 10-km-Rennen durch die Gassen von Michelstadt lief er mit 34:31 min auf den zweiten Platz.

Beim Himmelsleiterlauf von Darmstadt-Eberstadt zur Burg Frankenstein am 26. Mai kam Gunnar Gölzenleuchter als M50-Sieger bereits als Gesamtfünfter im Burghof an. Die Waldläufer-Gruppe von Astrid Schrädt trat die steilen 5 km mit 250 Höhenmetern zu fünft an. Astrid selbst lief mit 51:04 min als Zweite der W55 ins Ziel. Auch Elke Lewandowski lief als W40-Dritte mit 44:48 aufs Treppchen. Weitere Ergebnisse: Klaus Kokemüller M45/35:18, Robert Lewandowski M40/44:48, Jennifer Nothnagel W40/45:40.

Am Pfingstfreitag (18. Mai) nutzten 260 Teilnehmer die guten Bedingungen beim 35. Straßenlauf in Wolfskehlen. Björn Kuttich führte mit seinem zweiten Gesamtplatz in 33:58 min die TuS-Männermannschaft zum Sieg in der Mannschaftswertung im 10-km-Rennen. Die TuS-Starter zeigten durchweg starke Leistungen: Thomas Arnold 36:50 (3./M20), Olli Schoormann 39:42 (5./M20), Niels Vossel 39:45 (2./M40), Aslan Öztürk 42:40 (5./M30), Mattias Fengler 44:41 (5./M50), Nina Walther 59:44 (5./W20).

Bereits am 10. Mai lief Sarah Overington beim 37. Fischbachtallauf als zweite Frau ins Ziel. Die anspruchsvoll hügeligen 12,6 km legte sie in 55:08 min zurück. Ihr Freund Thomas Arnold benötigte als Gesamtfünfter 51:23 Minuten.

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„Die Waldläufer“ vor dem Sturm auf die Burg über die Himmelsleiter.

kh 21.5.2018   Bilder:     Hofmann (3)   Krichbaum (3)   Zöller (1)


Staffelabend in Griesheim mit Landes- und Stadionrekorden

16.5.18 Griesheim   Im Stadion des TuS Griesheim war am Mittwochabend der Leichtathletikkreis Darmstadt-Dieburg eingeladen, um die Kreismeisterschaften in den Langstaffelwettbewerben auszurichten. Staffelabende in Griesheim - das ist eine alte Tradition, die 1992 begann und sich im Laufe der Jahre bis 2006 zu einem Großereignis mit bis zu 150 teilnehmenden Staffeln entwickelte. Nach 12 Jahren Pause wagte man beim TuS gemeinsam mit dem Kreis einen Neuanfang.

Bei etwa 20 Grad, leichtem Wind, aber insgesamt guten Bedingungen wurden auf Anhieb starke Leistungen gezeigt. So löschte das TuS-Quartett mit Gabi Seim, Marion Peters-Karbstein, Nicole Wagner und Vera Schoormann den Stadionrekord der W40 in der 4x400-Meter-Staffel aus dem Jahr 1996. Mit 5:01,71 Minuten verbesserte man den Rekord der TuS-Staffel mit Andrea Jung/Birgit Adler/Heide Heß/Ute Diefenbach um gut zwei Sekunden.

Weitere Kreismeistertitel holten davor drei Staffeln des TuS Griesheim: über 3x800 Meter die W50 mit Gabi Seim, Marion Peters-Karbstein und Vera Schoormann (8:41,37 min), über 3x1000 Meter der Männer mit Olli Schoormann, Keijo Buss und Aslan Öztürk (9:12,45 min) sowie die WJU14 über 3x800 Meter mit Ellena Lenhardt, Helen Hanson und Antonia Röber (9:46,78 min). Die W40-Staffel über 3x800 Meter mit Gesa Kessler, Annika Heil und Nicole Wagner musste sich nur der Staffel des ASC Darmstadt geschlagen geben. 

Einen Hessischen Landesrekord über 3x1000 Meter erzielte ein Trio der LG BEC in der Altersklasse M75. Roland Elsner, Werner Kappei und Herbert Schoormann freuten sich im Ziel über die Zeit von 14:37,13 Minuten.

Ein weiterer Versuch, einen Landesrekord zu brechen, wurde nur knapp verfehlt. In der M45 hatte sich ein Staffelteam der TSG 78 Heidelberg angekündigt, um den Badischen Landesrekord aus dem Jahr 2003 zu brechen. Nach 8:47,15 Minuten war klar, das Vorhaben scheiterte nur knapp um 3 Sekunden. Das Trio mit Oliver Maier, Andy Dytz und Marcus Imbsweiler ist sich nach einem starken Auftritt sicher, den Rekord demnächst knacken zu können.

Neu im Staffelangebot war die 6x800-Meter-Mixedstaffel der Kinder U12. Ein Angebot, das aus dem 2013 eingeführten Wettkampfsystem der Kinderleichtathletik stammt. 

Hier setzte sich eine Staffel des ASC Darmstadt mit 18:11,26 min vor der LG Langen durch. Die TuS-Staffel mit Ermin Maljevac, Tim Hannewald, Timo Stöhr, Tjark Anhalt, Naemi Leichtweiß und Sebastian Kwasniok liefen mit 21:26,44 auf den fünften Platz.

Für das nächste Jahr ist - auch im Hinblick auf größere Teilnehmerfelder mit entsprechender Konkurrenz - wünschenswert, neben den Kreismeisterschaften Darmstadt-Dieburg auch die Südhessischen Meisterschaften in den Griesheimer Staffelabend integrieren zu können. Ursprünglich schon für dieses Jahr vorgesehen, wurden die Südhessischen Staffelmeisterschaften jedoch für den 13. Juni nach Rüsselsheim vergeben.

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Impressionen vom Staffelabend

kh 21.5.2018   Bilder:     Hofmann (6)


Über alle Berge beim Hermannslauf und Frankensteinlauf
Und die Bahnsaison nimmt Fahrt auf

Der „Sommer“ Ende April/Anfang Mai brachte nicht nur heiße Temperaturen, sondern auch heiße Läufe. Neben interessanten Landschafts- und Bergläufen, unter denen man ganzjährig große Auswahl hat, kommt nun auch die Bahnsaison in Fahrt.

28.4.18 Detmold/Bielefeld   „Vom Training auf der Strecke wird dringend abgeraten“, informierten die Veranstalter des Hermannslaufs im Vorfeld der 47. Austragung des Kultlaufs im Teutoburger Wald auf ihrer Website: „Nachdem im Januar das Sturmtief Friederike erhebliche Schäden in den Wäldern Ostwestfalens verursacht hat, wurde Ende März die gesamte Strecke des Hermannslaufs von Mitarbeitern des Landesbetriebs Wald und Holz NRW in Augenschein genommen. Bei der visuellen Baumkontrolle nach der VTA-Methode (Visuell Tree Assessment) wurde noch ein erheblicher Handlungsbedarf festgestellt…Insgesamt müssen noch ca. 125 Bäume gefällt und bei 75 Bäumen Totholz oder abgebrochene Äste entfernt werden. Die Kosten für die Maßnahmen zur Sicherung der Strecke werden sich auf einen mittleren fünfstelligen Betrag belaufen, der vom Veranstalter getragen wird.“

Beim Lauf selbst am 28. April wär schließlich alles bestens gerichtet. Wie immer wurden auf dem Weg vom Hermannsdenkmal zur Bielefelder Sparrenburg über 31 Kilometer auf Sägezahnprofil mit 570 Höhenmetern bergauf und 775 Höhenmetern bergab zu bewältigen. Unter den 5291 Zieleinläufen waren drei TuS-Langstreckler zu finden, und das mit hervorragenden Ergebnissen. So lief Björn Kuttich mit starken 1:56:29 auf den fünften Gesamtplatz als Zweiter der M30. Jan Schäfer steigerte sich als Neunter der M30 um mehrere Minuten auf 2:11:23 Stunden. Dasselbe gilt für Tammy Krah, die ihre Wunschzeit von 2:30 mit 2:28:35 Std noch deutlich unterbot. Sie holte sich damit den fünften Platz in der W20.

28.4.18 Darmstadt-Eberstadt   Im heimischen Odenwald ging es am selben 28. April ebenfalls bergig zur Sache. Zum achten Mal lud der Deutsche Alpenverein zum Frankensteinlauf - vom Eberstädter Schwimmbad hinauf zur Burgruine Frankenstein und wieder zurück über 16 km und 362 Höhenmeter.

„Bei gutem Wetter geht es doch noch“, freute sich Michael Obst über seinen zweiten Gesamtplatz mit 1:01,47 Stunden. 18 Grad, die Sonne versteckte sich hinter dichten Wolken, nahezu perfekte Bedingungen. Ohnehin nie gefährdet war sein Altersklassensieg in der M45. Da nimmt man auch drei Tage Muskelkater vom bergab Laufen gerne in Kauf. Ungefährdet war auch der M55-Sieg von Peter Krichbaum in 1:12:32 Std. Der 58-jährige hat den Frankensteinlauf in sein Trainingsprogramm für den Rennsteiglauf Ende Mai eingeplant.

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          Start und Ziel beim Frankensteinlauf

5.5.18 Pfungstadt   Beim TSV Pfungstadt war am 5. Mai der Start in die Bahnsaison 2018. Beim beliebten Abendsportfest überprüften einige Bahnläufer unter den TuS-Leichtathleten ihren aktuellen Leistungsstand. So lief sich Vera Schoormann zunächst beim 100-m-Sprint 15,99 Sekunden lang warm, bevor sie gemeinsam mit Gabi Seim die 400-m-Bahnrunde in Angriff nahm. Das wie so oft spannende Duell der beiden entschied Gabi mit 72,03 sec gegen Veras 72,56 sec für sich. Bernhard Zwingel, der erst seit kurzem wieder ins Wettkampfgeschehen einsteigt, entschied sich für die 1500 Meter. Mit 5:27,69 min unterbot der in der M60 startende Mittelstreckler seine Wunschzeit „unter 5:30“ deutlich.

Am überaus heißen Sonntag, 29. April, trat TuS-Langstrecklerin Petra Stumpf bei den Deutschen Marathonmeisterschaften in Düsseldorf an. Mit starken 3:49:42 Stunden lief sie bei guter Laufeinteilung in der W55 auf den sechsten Platz.

Am 5. Mai, ebenfalls ein heißer Sonntag, war der Tag des Gutenberg Marathon Mainz. Den Marathon bewältigten die TuS-Langstreckler Niels Vossel in der M40 mit 3:24:35 Std. und Stefano Simonetti in der M45 mit 4:30:07 Std. Beim Halbmarathon lief Michael Obst mit 1:17:51 auf den zweiten Platz in der M45. In der M50 erreichte Peter Stjepovic das Ziel nach 1:45:20 Stunden.

Zahlreiche junge TuS-Mehrkämpfer starteten am 5. Mai in Egelsbach bei den Kreismeisterschaften der U12 bis U20 in den Einzelwettbewerben. Neben vielen guten Leistungen wurde ein Kreismeistertitel mit nach Griesheim genommen, Ann-Kathrin Romeis holte ihn im Hochsprung der W10 mit 1,13 Metern.

kh 8.5.2018   Bilder:     Obst(2)


Bahneröffnung Darmstadt: fest in TuS-Hand
Michael Obst läuft zum Hessischen 10.000m-Vizemeistertitel

17.4.18 Darmstadt  Man traf sich zur Formüberprüfung, zum willkommenen ersten Bahnlauf der Saison, und nebenbei auch zum Titelsammeln. Von der Bahneröffnung des ASC Darmstadt im Bürgerpark am 23. April kehrten die Leichtathleten des TuS Griesheim mit 10 Regionalmeistertiteln und 12 Kreismeistertiteln zurück. 

Allein beim 3000-m-Lauf stellte der TuS mit siebzehn Athleten ein imposantes Drittel des Starterfeldes. Die beiden Schnellsten von ihnen liefen mit 9:42,25 bzw. 9:42,72 Minuten fast zeitgleich ins Ziel - Stephan Holesch als M30-Regional- und Kreismeister sowie Keijo Buss. Zu Meisterehren liefen außerdem Michael Obst (M45) mit 9:55,23 min, Nicole Wagner (W40, 11:42,70) als schnellste Seniorenläuferin, Bernhard Zwingel (M60, 11:56,77), Corinna Müller (W20, 11:40,22), Esther Lippert (W30, 12:46,48), Lucas Bussmann (M50, 13:39,57), Robert Lewandowski (M40, 14:07,20), Andreas Christ (M55, 15:24,94), Carmen Heidrich (W50, 18:32,40) und Astrid Schrädt (W55, 18:32,50). 

Gut eingestellt hatte Astrid Schrädt als Betreuerin der Laufeinsteigergruppe „Waldläufer“ ihre Gruppe auf die Besonderheiten des Bahnlaufs. Neben Lucas Bussmann, Robert Lewandowski, Andreas Christ und Carmen Heidrich, die zu Titelehren liefen, waren über die 7 ½ Bahnrunden am Start: Michael Dörfel (M45, 13:31,44), Elke Lewandowski (W40, 15:10,34), Olena Fahrenholz (W40, 16:13,86), Jennifer Nothnagel (W40, 16:14,02) und Maria Tzankova (W40, 17:01,20).

Im abschließenden 10.000-m-Lauf holte sich Aslan Öztürk wie im letzten Jahr erneut den Kreis- und Regionalmeistertitel in der M30 mit 42:19,72 min. Im Schülerbereich vertraten vor allem die Kinder der Waldläufer-Eltern die TuS-Farben. Beim Stadioncross wurde Julius Nothnagel in der M10 Regional-Zweiter. Jana Lewandowski und Charlotte Dörfel, beide W11, liefen in der Regionalwertung auf den sechsten und siebten Platz.

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Großaufgebot der TuS-Leichtathleten und -Waldläufer bei der 
Bahneröffnung im Darmstädter Bürgerpark. Im Bild sind 14 der 22
angetretenen Athleten, v.l.n.r.: Robert Lewandowski, Elke
Lewandowski, Carmen Heidrich, Esther Lippert (741), Astrid
Schrädt, Olena Fahrenholz, Maria Tzankova (731), Astrid Dörfel,
Lucas Bussmann (735), Michael Dörfel, Links vorne die Schülerinnen
Jana Lewandowski (749), Charlotte Dörfel und Clara Lewandowski.

22.4.18 Ffm-Enkheim  Hitze, Hitze, Hitze…am Sommerwochenende Mitte April, nicht nur beim großen London Marathon, auch bei den Hessischen Langstreckenmeisterschaften in Frankfurt. So liest man beim HLV: „Die klimatischen Verhältnisse im Riedstadion waren extrem. „Die Luft hat gestanden“, sagt Benjamin Stalf, hessischer Landestrainer Nachwuchs Lauf. Vor diesem Hintergrund sind die erreichten Zeiten zu bewerten…“

Einziger TuS-Langstreckler vor Ort war Michael Obst. In der M45 holte er sich auf den 25 Bahnrunden über insgesamt 10.000 Meter den hessischen Vizemeistertitel mit 37:17,96 Minuten. Es hätte vielleicht auch zum Meistertitel reichen können: „Leider habe ich einen M45-Konkurrenten nicht im Blick gehabt, da er eine ganz schlechte Qualifikationszeit angegeben hatte. Er hat mich zwei Runden vor Schluss - unerkannterweise - überholt und war am Ende etwa 17 Sekunden vor mir im Ziel.“

Am selben Sonntag waren Keijo Buss und Annika Heil im Süden Baden-Württembergs unterwegs. Beim Estelberglauf in Albbruck bei Waldshut waren 11,7 km mit 370 Höhenmetern auf Feld und Waldwegen zurückzulegen, gewürzt mit bis zu 30% starken Anstiegen. Annika Heil lief in der W30 auf den zweiten Platz, als Gesamtachte war sie nach1:21:02 Std. im Ziel. Keijo Buss benötigte als M20-Neunter 1:06:43 Std.

13.4.18 Nidderau  Regina Blatz gewann beim Nidderauer Waldlauf das Frauenrennen über fünf Kilometer. Bei herrlichem Frühlingswetter am Samstag, 14. April, war die leicht profilierte Waldstrecke trotz heftiger Regengüsse am Vortag gut zu laufen. Es entwickelte sich ein schnelles Rennen. Bei Kilometer 3 schließlich konnte Regina die bis dahin Führende Linda Habtemichael überholen und siegte mit 22:13 Minuten.

kh 23.4.2018   Bilder:     Schrädt (1)


Griesheimer Straßenlauf: Lebendiger Laufklassiker
Starke TuS-Triathleten am Belastungswochenende

15.4.17 Griesheim  Über 600 Meldungen bei der 47. Austragung des Griesheimer Straßenlaufs waren für das Orgateam der TuS-Leichtathleten die Bestätigung, dass die letztjährige Verlegung des Laufs auf die neuen Strecken dir richtige Entscheidung war. Auch bei den Läufern vor Ort war die Resonanz zur Streckenführung auf feinstem Straßenlaufasphalt über den Nordring Richtung Gehaborner Hof durchweg positiv. 

Bei großartigem Wetter erlebte man großartige Läufer, einen großartigen Bürgermeister Geza Krebs-Wetzl beim Startschuss zum Halbmarathon und einen großartigen Bauhof, deren Mannen in aller Sonntagsfrühe wie immer für die perfekte Streckenabsicherung sorgten.

„Alles 1“ bei den Bambini - Jana Lewandowski gewinnt den Schülerinnenlauf

Mit 84 Zieleinläufen war der Schülerlauf über 1 Kilometer gut besetzt. Schnellste Schülerin war Jana Lewandowski aus der TuS-Laufjugend, sie gewann das „Heimspiel“ mit 4:07 Minuten vor Mia Leibküchler vom ASC Darmstadt (4:14) und Ann-Kathrin Romeis (4:19), ebenfalls aus dem TuS-Nachwuchs. Sage und schreibe 20 Jungs und Mädels, die beim TuS Griesheim trainieren, waren am Start. Ihr Schnellster, Levi Ritter, lief mit 3:34c min als Dritter ins Ziel. Weitere Podiumsplätze erliefen sich Ibrahim Kanlic als Dritter der U8, Emma Ritter als Zweite der U10 und Clara Lewandowski als Dritte der U8.

Die Attraktion eine Viertelstunde vor dem großen Hauptlauf waren Oskar, Matteo, Toni, Emma, Matilda, Louisa und an die 30 weitere Bambini. Die unter 6-Jährigen, allesamt mit Startnummer 1 ausgestattet, wuselten im Bambinilauf mit Riesenspaß dem Vorläufer im Pinguinkostüm hinterher. Im Ziel gab’s die verdiente Medaille und Teilnahmeurkunde.

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Halbmarathon und 10-Kilometer-Lauf 

Auf der seit 2017 neuen Strecke gab es bislang nur einen Halbmarathonsieger. TuS-Triathlet Marius Overdick wiederholte seinen Vorjahressieg nach 1:18:27 Stunden. Zum Abschluss eines harten Belastungswochendes, das Triathlon-Cheftrainer Daniel Schmoll für seine Bundesligaathleten organisierte, hatte Marius für seinen Sieg ordentlich zu kämpfen. Nur 11 Sekunden später kam mit dem Hofheimer Tim Lipecki sein allerdings einziger ernsthafter Konkurrent ins Ziel.

Auch das Frauenrennen gewann mit Barbara Schwefer vom Team Eschathlon eine Triathletin. Einzige Halbmarathonfrau vom TuS Griesheim war Katja Köhler. Mit 1:42:05 holte sie sich als sechste Frau den dritten Podiumsplatz in der W30. Nach wie vor dabei, und das richtig gut, ist mit Karin Risch eine ehemalige TuS-Langstrecklerin. In der W70 konkurrenzlos, lief sie für den SV Traisa mit 1:52:46 Std. als Vierzehnte von 52 Frauen ins Ziel. 

Über 10 Kilometer stellte sich an der Spitze schnell heraus, dass TuS-Triathlet Marius Lau einen Alleingang (Alleinlauf) vor sich hatte. Mit 33:59 min siegte er deutlich vor dem halben Heiner Guiseppe Troia (www.halber-heiner.de) mit 35:24. Den Altersklassensieg im TuS-Trikot holte sich Miguel Liakidis Alves in der U20 (41:47). Cathrin Möller (jetzt LG Stadtwerke München) und Nadine Richter (jetzt SC Ostheim) gewannen die W30 mit 41:14 bzw. die W35 mit 42:55. Schnellste Frau war einmal mehr Alexandra Rechel, mittlerweile in der W45 startend, mit 39:26 Minuten.

5-Kilometer-Lauf: 96 Zieleinläufe

Wenn das keine mannschaftliche Geschlossenheit ist: Platz 2 bis 5 beim 5-km-Lauf ging an die TuS-Triathlon-Bundesligaathleten, innerhalb von 15 Sekunden kamen sie an. Nico Markgraf 16:53, Lucas Braun 16:57, Willy Hirsch 17:07 und Max Hamman 17:09. Nur den Vorjahressieger Abdelkabir Zaroual Aadel konnten sie nicht gefährden. Der Athlet von der LG Eintracht Frankfurt lief mit 15:32 weit vorne weg. In der U18 siegte Swenja Hauschild von den TuS-Leichtathleten in 25:16. Bei den Frauen siegte mit Lucia Arens ein 15-jähriges Nachwuchstalent vom Laufteam KSG Gerlingen vor Annika Koch vom TuS Griesheim. 

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kh 15.4.2018   Bilder:     Thomas Zöller   Reinhold Daab


„Lief ziemlich gut“
Von Hausrekorden, Streckenrekorden und weiteren Lauferlebnissen

25.3.18 Niederrodenbach   „Lief ziemlich gut“, meinte Keijo Buss trocken zu seinem starken neuen Hausrekord im 10-km-Straßenlauf. Am vergangenen Sonntag (25. März) beim „Schnellen Zehner“ im Rodenbacher Wald war es soweit. Nach 35:02 Minuten lief der 27-jährige Langstreckler vom TuS Griesheim als Gesamtzwölfter ins Ziel. Vereinskollege Michael Obst, bereits in der M45 startend, wehrte sich noch einmal erfolgreich. „Bei optimalen Bedingungen, knapp über Null Grad und ohne Wind, auf der schnellen asphaltierten Waldstrecke hat es bei mir erstmals seit 2015 wieder mit einer 34er-Zeit geklappt.“ Mit 34:58 lief er als M45-Sieger vier Sekunden vor Keijo ins Ziel.

25.3.18 Eschollbrücken   „Das lief gut“, meinte Stephan Holesch nach seinem 25-km-Wettkampf in Eschollbrücken, ebenfalls am 25. März bei besten Laufbedingungen. Sehr schnell war klar, dass sich das Rennen zwischen Stephan Holesch und Sebastian Harz entscheiden würde. Stephan Holesch, der seit seinem Studienabschluss in Jena in Griesheim lebt und beim TuS Griesheim trainiert, hatte Besuch von seinem Laufkumpel Sebastian Harz aus Jena. „Sebastian hatte so ab Kilometer 15 noch ein paar mehr Körner in der Hinterhand und hat das Rennen in 1:30:55 für sich entschieden. Ich habe kontinuierlich ein paar Sekunden bekommen und bin nach 1:31:56 Stunden eingelaufen.“ 

Gemeinsam mit TuS-Langstreckler Thomas Arnold, der als Gesamtvierter mit 1:38:58 die M20 gewann, hat dieses Dreierteam als „Laufgruppe Jena-Griesheim“ die Mannschaftswertung mit starkem neuen Streckenrekord dominiert. Mit Niels Vossel hatte man zudem einen weiteren starken TuS-Langstreckler in der Hinterhand. Er lief mit 1:50:30 auf den dritten Platz in der M40.

Das Frauenrennen war von Anfang an eine klare Sache für Sarah Overington. Die einzige weibliche TuS-Athletin in Eschollbrücken war nach flotten 1:52 Stunden mit komfortablem Vorsprung im Ziel. 

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25.3.18 Pfungstadt   Am gleichen Sonntagvormittag trafen sich die Crossliebhaber beim 10. Pfungstädter Brauereicross, besser bekannt als „PfunRun“. Auf kürzerer als im Vorjahr, aber noch verwinkelter gebauter Piste drehten zunächst Jannik und Hannah Breitenstein mit Vergnügen ihre Schülerrunde. Über die 3-PfunRunden-Distanz lief sich Matthias Fengler als M50-Sieger warm, bevor er eine Stunde später die 6 PfunRunden als Fünfter beendete. Kurz vor ihm holte sich Nicole Wagner als zweite Frau den Sieg in der W40. Schnellster Jugendlicher in diesem Rennen war Miguel Liakidis-Alvez vom TuS Griesheim. Die Pfungstädter-Laufcup-Veranstalterstaffel dominierten die TuS-Triathleten mit einem überlegenen Sieg durch Jule Behrens/Leon Günther/Sascha Sieverding und dem vierten Platz der zweiten TuS-Staffel mit Sophia Hammann, Claudia Koch und Volker Deike.

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Kurz gemeldet

Rund um den Winterstein“, der Friedberger 30-km-Klassiker, machte am 18. März seinem Namen alle Ehre. Wegen der schneereichen Nacht vor dem Lauf musste die Rundstrecke kurzfristig zu einer Wendepunktstrecke verlegt und auf 29 km verkürzt werden. Für TuS-Langstreckler Björn Kuttich hat sich die Anreise gelohnt, mit 1:50:09 Stunden lief er auf einen starken dritten Gesamtplatz.

Beim Augsburger Frühjahrsklassikers „Durch den Siebentischwald“ am 18. März startete Cathrin Möller. Bei „leider viel Schneematsch“ holte sich Cathrin auf der vermessenen 10-km-Strecke als fünfte Frau mit 41:25 min den zweiten Platz in der W30. 

Ebenfalls am 18. März genoss Regina Blatz frühlingshafte Temperaturen auf Mallorca. Im Rahmen des Urlaubsaufenthalts nahm sie, gerade rechtzeitig von der Grippe befreit, den Palma Halbmarathon gemeinsam mit 1700 anderen Teilnehmern unter die Füße. „Die Strecke verlief auf großen Autostraßen, der Wind war teilweise unser stärkster Gegner. Umgekehrt, also mit dem Wind laufen, war es fast schon zu warm für manche Teilnehmer. Erst bei km 18 wurden die Beine schwer, da fehlten halt die langen Trainingseinheiten. Glücklich erreichte ich nach 1:39:40 Std. das Ziel als W55-Siegerin.“

Am 17. März beim Cross-Duathlon in Dreieich mit den Distanzen 4,4-20-4,5 war es dagegen ungemütlich kalt, insbesondere auf den 20 Radkilometern bei Null Grad. So war Klaus Hofmann sehr froh, nach 1:40:30 Stunden als Zweiter der M65 das Ziel zu sehen.

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kh 28.3.2018   Bilder:     Wagner (2)  Blatz (3)   SchuhhausLang (7)


Nora Kusterer siegt beim Frankfurt-Halbmarathon
Vera und Gabi bei den Deutschen Meisterschaften in der Halle

11.3.18 Frankfurt   „Auch mit schweren Beinen geht manchmal mehr als gedacht“, freute sich Nora Kusterer über ihren Sieg beim Frankfurter Halbmarathon. „Was für ein toller Trainingslager-Abschluss nach 10 Tagen Sonne und Wärme.“ Die 28-jährige Neu-Griesheimerin lief in Frankfurt im Trikot ihres Heimatvereins SV Oberkollbach von Anfang an einem ungefährdeten Sieg mit 1:19:42 Stunden entgegen. Nora hat sich seit einigen Monaten gemeinsam mit ihrem Freund Stephan Holesch den TuS-Leichtathleten angeschlossen. 

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Wer schnell rennt, hat noch viel Platz in der Commerzbank-Arena: 
die beiden Neu-TuS-Griesheimer Nora Kusterer, schnellste Frau beim 
Frankfurter Halbmarathon, und Stephan Holesch, Einlauf-Zwanzigster. 
Fast alle anderen der knapp 5000 Läufer waren noch auf der Strecke unterwegs…

Auch Stephan Holesch startete in Frankfurt. Der 30-Jährige ambitionierte Langstreckler, der als Laserspezialist bei Primes in Pfungstadt arbeitet, lief im Trikot seines Stammvereins TSV Krofdorf-Gleiberg nach tollen 1:16:24 Stunden als Zwanzigster ins Ziel in der Commerzbank-Arena. „Anstrengend war’s schon. Aber das Wetter war einfach klasse.“ Die nächsten großen Ziele der beiden sind der große Berliner Halbmarathon am 8. April und im Mai möglicherweise der Rennsteiglauf-Marathon, den Nora im vergangenen Jahr 2017 mit Streckenrekord gewann.

Knapp 5000 Halbmarathonis bevölkerten am 11. März bei mildem Frühlingswetter die schnelle 100%-Asphaltstrecke durch den Frankfurter Süden. Für einen starken Altersklassensieg in der M45 sorgte Michael Obst auf Gesamtrang 36. Mit 1:18:38 Std. hielt er die gleichaltrige Konkurrenz mit einer Minute Vorsprung in Schach. In der M20 allerdings war ihm TuS-Vereinskollege Keijo Buss mit persönlicher Bestzeit von 1:18:44 Std. dicht auf den Fersen.

Deutlich unter zwei Stunden blieb Annika Heil bei ihrem Halbmarathondebüt, voll zufrieden mit 1:53:08 in der W30. TuS-Neuzugang Marc Reis war in der M30 1:33:11 Std. unterwegs. Die TuS-Waldläufer-Gruppe engagierte sich beim Straßenlauf mit Lucas Bussmann (1:47:06) und Astrid Schrädt (2:21:28). In der M45 starteten unsere beiden Italiener Stefano Simonetti (1:40:48) und Nicola di Nisio (1:33:40). In der Mannschaftswertung schließlich erreichte der TuS Griesheim mit Michael Obst, Keijo Buss und Nicola di Nisio einen starken sechsten Platz von 231 Mannschaften.

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Ready for take-off: „Die Waldläufer“ beim Stadtmarathon 
mit Astrid Schrädt und Lucas Bussmann

Vera und Gabi bei den Deutschen Meisterschaften in der Halle

4.3.18 Erfurt   Am ersten März-Wochenende kamen in Erfurt die laufenden Seniorinnen und Senioren aus ganz Deutschland zu ihren Deutschen Hallenmeisterschaften zusammen. Die schnellen Sprinterinnen und Mittelstrecklerinnen des TuS Griesheim aus der W40 und W50 waren diesmal nur mit zwei Teilnehmerinnen vertreten und begnügten sich mit dem Start auf der 400-m-Distanz. 

Das vereinsinterne Duell zwischen Vera Schoormann und Gabi Seim fand leider in verschiedenen Zeitläufen statt. Die Nase vorn hatte diesmal Vera Schoormann nach 72,06 Sekunden mit neuer persönlicher Hallenbestleistung vor Gabi Seim mit 72,22 sec. In der Deutschen Meisterschaftswertung W50 belegten sie die Plätze 5 und 6.

25.2.18 Wolfskehlen   Nachzutragen sind noch drei Meistertitel für die TuS-Crossläufer. Die Südhessischen Crosslaufmeisterschaften am 25. Februar in Wolfskehlen standen bei strahlender Sonne im Zeichen von klirrender Kälte und eisigem Wind. Zum Meistertitel liefen in der M55 Peter Krichbaum als Gesamtsieger des Laufs der Ü50, Nicole Wagner in der W40 mit Gesa Kessler als Vizemeisterin und Annika Koch in der U20.

kh 14.3.2018   Bilder:     Kusterer (1)  Schrädt (1)


Grandioser Saisonstart: Drei Kreismeistertitel für die jungen TuS-Leichtathleten
Mehrkämpfer suchen Nachwuchs der Jahrgänge 2005 bis 2007

18.2.18 Darmstadt   Nach einer langen Winterpause fand am Sonntag, 18.2.2018, der erste Wettkampf für die jugendlichen Mehrkämpfer der TUS-Leichtathleten in Darmstadt statt. Bei den Kreismeisterschaften in der Halle gingen diesmal insgesamt sieben Athleten der männlichen und weiblichen Jugend U14 und U16 an den Start. Alle Teilnehmer konnten sich gut bis sehr gut in ihrem Teilnehmerfeld platzieren. Ellena Lenhardt entschied überraschend den Weitsprung der Mädchen in der W12 mit 4,45 m deutlich für sich. 

Auch Lucy Gesell und Niklas Haßa standen in ihrer Altersklasse auf dem Treppchen. Sie konnten beide den Hochsprung für sich entscheiden. Mit einem erfolgreichen zweiten Platz konnte Nils Weitnauer über die 60-m-Hürden und im Weitsprung glänzen und eine neue persönliche Bestleistung aufstellen. Den dritten Platz belegte Jannis Astheimer im Weitsprung der M12.

Neben diesen guten Leistungen fiel auch der Zusammenhalt der Athleten untereinander auf. Gemeinsam wurde sich gefreut, und gemeinsam wurden die Wartezeiten bewältigt. Auch wurden die jüngeren Athleten von den älteren freundschaftlich mit Ratschlägen unterstützt und aufgebaut.

Das Team der Leichtathleten sucht derzeit besonders in den Jahrgängen 2005, 2006 und 2007 noch motivierte Mitstreiter. Hierbei soll es nicht ausschließlich um den Wettkampfgedanken gehen. Vielmehr soll die Vielseitigkeit und die Freude an der Leichtathletik geteilt werden.

Trainingszeiten der Jugendlichen sind derzeit Mittwoch von 17.30 bis 19 Uhr auf dem TuS-Sportgelände und Freitag von 18.30 bis 20 Uhr in der Sporthalle der FES. Nach den Osterferien findet das Training ausschließlich auf dem TuS-Platz statt.

Wer auf der Suche nach einer vielseitigen und abwechslungsreichen Sportart ist, ist herzlich zum Schnuppertraining eingeladen.

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Mädelspower der TuS-Leichtathletik-Mehrkämpfer bei den 
Kreishallenmeisterschaften in Darmstadt am 18.2.2018. 
V.l.n.r.: Helen Hanson, Antonia Röber, Lucy Gesell, Ellena Lenhardt

rr 2.3.2018   Bild: Ramona Resch  


Treffsichere TuS-Biathleten
Bei der Premiere des SportHübner Biathlon-Run in Darmstadt

23.2.18 Darmstadt   TuS-Biathleten? Das gibt es? Ja, zumindest haben sich fünf Leichtathleten des TuS Griesheim einen Abend lang als Biathleten betätigt. Und zwar bei der Premiere des SportHübner Biathlon-Run in Darmstadt am Abend des 23. Februar. Dazu wurde im Untergeschoss des Damstädter Sporthauses eine Laufrunde von etwa 100 Metern eingerichtet und eine Biathlon-Schießanlage aufgebaut.

Die Wettkampfidee: ein Biathlon, bei dem in normalen Laufschuhen 5 Runden gelaufen werden. Nach zwei Runden und nach vier Runden wird am Biathlon-Simulator jeweils 5-mal geschossen, mit einem Lasergewehr aus 5 Metern Entfernung. Fehlschüsse führen zu Strafrunden. Das Wettkampfformat: KO-System mit anfangs 64 Teilnehmern. In jedem Rennen treten vier Athleten an, die zwei Schnellsten qualifizieren sich für die nächste Runde. Die 4 Athleten, die sich bis in’s Finale kämpfen, haben am Ende jeweils 5 Rennen hinter sich.

Sichtlich Spaß hatten die fünf TuS-Biathleten. Und einer von ihnen kam durch...Keijo Buss hat sich bis in’s Finale gekämpft. Nach dem ersten fehlerfreien Schießen noch knapp vorne liegend, hat dann ein Schießfehler entschieden. Ein toller dritter Platz war dennoch der verdiente Lohn nach fünf harten Rennen. 

Überhaupt war insgesamt wie so oft beim echten Biathlon das Schießen ausschlaggebend. Zumal der Laufanteil relativ kurz war, aufholbar warr maximal eine einzige Strafrunde. Olli Schoormann lief und schoss sich glänzend bis in‘s Halbfinale, wo er wegen einer Strafrunde die Gegner ziehen lassen musste. Gabi Seim und Vera Schoormann erreichten in ihren Vorläufen das Achtelfinale. Klaus Hofmann hatte in seinem Vorlauf einen Schießfehler zu viel, um sich für die nächste Runde zu qualifizieren.

Eine interessante und spannende Wettkampfidee in toller Atmosphäre und mit fetziger Hintergrundmusik ging gegen 23.30 Uhr zu Ende. Beim TuS-Team freut man schon auf die zweite Auflage 2019.

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kh 25.2.2018   Bilder: Nina Walther (8)    Bilder- und Videogalerie     Weitere Berichte:  LaufReport   LaufenHilft  


Annika Koch crosst zum Hessentitel
Viele Podiumsplätze bei den Hessischen Crossmeisterschaften

18.2.18 Trebur   Winterzeit ist Crosslaufzeit! Hessische Meisterschaften auf bekannt anspruchsvollem Gelände in Trebur bei strahlendem Sonnenschein am 18. Februar, dazu zahlreiche Podiumsplätze für das Team TuS Griesheim - was will der Crossläufer an sich mehr?

Einen starken Auftritt, der mit dem Hessischen Meistertitel belohnt wurde, zeigte TuS-Triathletin Annika Koch. Beim gemeinsamen Lauf der U18 und U20 über 4.200 Meter entschied sie das Rennen trotz permanenter Führungsarbeit am Ende nach 15:47 Minuten vor Lena Ritzel aus Marburg für sich. Intensives Training und crossähnliche Vorbereitungsläufe wie beispielsweise im Januar bei der Seligenstädter Winterlaufserie machten sich bezahlt.

Im gleich langen Lauf der Frauen trat das TuS-Team zu fünft an und überzeugte mit tollen Leistungen. Mit Tammy Krah (17:27min), Nicole Wagner (18:02) und Regina Blatz (19:11) holte man unter sechs Mannschaften den dritten Platz. Dazu liefen Nicole Wagner in der W40 und Regina Blatz in der W55 jeweils zur Vizemeisterschaft, während Esther Lippert mit 19:21 in der W30 den dritten Platz erreichte. Auch Corinna Müller zeigte mit 20:54 min ein starkes Crosslaufdebüt.

Im Lauf der Männer bis M35 waren sieben km auf fünf Runden zurückzulegen. Für Jan Schäfer, als starker Vierter der M30 mit 25:47 min im Ziel, wäre mit den zuhause vergessenen Spikes an den Füßen noch mehr drin gewesen, etwa ein Duell mit Vereinskollege Keijo Buss mit 25:15 min oder sogar um Platz 3 mit TuS-Neuzugang Stephan Holesch (24:59), der im Trikot seines Heimatvereins LG Wettenberg startete. Keijo war übrigens am 7. Februar bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften in der Halle von Frankfurt-Kalbach am Start, über 800 Meter lief er dort mit 2:08,36 min zum Vereinsrekord in der M20.

Im letzten Start des Tages für die Senioren ab M50 waren vier Runden über 5600 Meter zu laufen. Hier holte sich Klaus Hofmann als Dritter in der M65 mit 28:15 min einen weiteren Podiumsplatz.

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Sonnig, aber noch morgendlich frisch, war es am 18. Februar auch in Mörfelden beim Halbmarathon. Traditionsstarter Gerd Geisenhof holte sich in seiner neuen Altersklasse M55 mit 1:37:50 Stunden den zweiten Platz. TuS-Neuzugang Marc Reis lief in der M30 mit 1:39:22 h auf den zehnten Platz. In der M60 erreichte Triathlet Peter Trabold nach 1:50:59 h das Ziel im Mörfelder Leichtathletikstadion.

kh 20.2.2018   Bilder: Heitzenröder (9)   TuS-Trias (2)


Goldene Wimpel in der Halle – Goldene Schuhe beim Winterlauf

4.2.18 Stadtallendorf   Mit verletzungsbedingt dezimierten Aufgebot fuhren die TuS-Leichtathleten am 4. Februar zu den Hessischen Senioren-Hallenmeisterschaften nach Stadtallendorf. Grund zur Freude gab es dennoch in der altehrwürdigen Herrenwaldhalle – erbaut 1983 als erste Leichtathletik-Halle in Hessen mit Kunststoffbelag und Rundbahnen. Betreut von Trainer Heinz Heitzenröder liefen Gabi Seim, Vera Schoormann und Nicole Wagner bei ihren fünf Starts über 200, 400 und 3000 Meter fünfmal auf’s Podium.

Starke Frühform auf den Sprintstrecken zeigte Gabi Seim. Über 200 Meter lief sie in der W50 mit 32,50 Sekunden auf den zweiten Platz vor Vereinskollegin Vera Schoormann mit 33,36 sec. Noch größer war Gabis Freude nach dem 400-m-Rennen. Auch wegen des Titelgewinns, vor allem aber wegen der starken Laufzeit von 71,88 Sekunden: „so schnell war ich in der Halle noch nie“. Vera holte sich hier mit 74,12 sec den zweiten Platz.

Eine starke Vorstellung zeigte beim abschließenden 3000-m-Rennen unsere Mittelstreckenspezialistin Nicole Wagner in der W40. In einem couragierten Lauf gestaltete sie 13 der 15 Hallenrunden, bevor sie der späteren Siegerin Dorothee Rogosch vom SF Blau-Gelb Marburg den Vortritt lassen musste. Flotte 11:40,82 min und Rang Zwei standen am Ende für Nicole zu Buche.

20180204HM_Stadtallendorf_Vera+Gabi.JPG (191532 Byte)Vera und Gabi erliefen bei den Hessischen
Hallenmeisterschaften einen Hessenmeistertitel, zwei
Vizemeistertitel und einen dritten Platz.

3.2.18 Jügesheim   Die TuS-Langstreckler haben Jügesheim auch im Februar gerockt…Beim vierten und letzten Lauf der Jügesheimer Winterlaufserie über 10 km ging es vor allem darum, die Platzierungen für die Serienwertung zu festigen. Auf die Seriensieger wartet in Jügesheim anstatt einer Medaille der beliebte Goldene Schuh.

Für Michael Obst und Jan Schäfer endete die „Jagd nach dem Goldenen Schuh“ erfolgreich. „Der dritte Schuh in Folge“, freute sich Michael Obst als schnellster Südhesse über seinen Erfolg in der M45. „Läuferisch bin ich mit 35:22, 35:14 und 35:18 min gut und konstant durch den Winter gekommen.“ In der M30 heißt der Seriensieger Jan Schäfer. Nebenbei konnte er seinen im Januar gelaufenen Hausrekord von 35:34 min um weitere vier Sekunden auf 35:30 min drücken.

Mit dem zweiten Rang in der Serienwertung der W30, vor allem aber mit toller persönlicher Bestzeit, schloss Annika Heil den Winterlauf ab. In‘s Ziel lief sie nach 48:13 min. Tammy Krah holte sich in der weiblichen Hauptklasse als beste Südhessin den dritten Serienrang, nach 42:46 min lief sie gemeinsam mit Sarah Overington in‘s Ziel. Weitere Serienplatzierungen holten sich Keijo Buss (4/MHK) nach flotten 35:47 im letzten Lauf, Corinna Müller (6./WHK), Nina Walther (7./WHK) und Olli Schoormann (12./MHK). 

Außerhalb der Serienwertung starteten Chris Landsiedel (41:22/MHK), Karsten Schmidt Schoormann (42:36/M50) und TuS-Triathlet Sebastian Becker (45:56/M40).

Kurz berichtet: 

Auch in Goldbach bei Aschaffenburg gibt es eine Winterlaufserie, mit Kultcharakter. Für diesen auch „Cross on Edelweiß“ genannte anspruchsvolle 10-km-Serie mit teilweisem Cross-Charakter entschied sich Esther Lippert. Zwischen 12. November und 14. Januar waren fünf Teilnahmen erforderlich. Mit Laufzeiten zwischen 49:13 und 51:28 min holte sich Esther einen starken zweiten Platz in der W30-Serienwertung.

Erstmals in der Halle startete Cathrin Wälzlein beim Hallensportfest in München. Am 14. Januar erreichte sie im Rennen über 3000 Meter eine Zeit von 11:34,83 min.

Und noch ein Hallen-Event. Bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften in Frankfurt-Kalbach am 7. Februar war Keijo Buss als einziger TuS-Athlet am Start. Über 800 Meter steigerte er sich auf gute 2:08,36 Minuten.  

kh 7.2.2018   Bild: Heitzenröder



Mit Vollgas zur Bestzeit
Schnelle Griesheimer beim 10er in Jügesheim

6.1.18 Jügesheim   Welch ein toller Start ins neue Jahr für die TuS-Langstreckler! Mit drei Altersklassensiegen und einigen persönlichen 10-km-Bestzeiten machte sich der gemeinsame Ausflug von 12 TuS-Leichtathleten am 6. Januar zum dritten Durchgang der Jügesheimer Winterlaufserie mehr als bezahlt. Von Winter allerdings kann hierzulande keine Rede sein, bei 10 Grad und zeitweise leichtem Regen hatten die Läufer gute Laufbedingungen, sieht man einmal von einigen Riesenpfützen ab, die dem vielen Regen der letzten Wochen geschuldet sind.

Der Schnellste von ihnen, Michael Obst, ist einmal mehr in blendender Winterlaufform und sicherte sich als Einlaufzehnter den Sieg in der M45 mit 35:14 Minuten. Der Seriensieg ist ihm nicht mehr zu nehmen.

Mit Jan Schäfer bekommt Michael Obst in Zukunft einen ernsthaften vereinsinternen Konkurrenten. Mit neuem Hausrekord von 35:34 min lief der 30-Jährige überglücklich als Einlaufdreizehnter und M30-Dritter ins Ziel. Sein gleichmäßiger Lauf, unterstützt von Pacemaker und TuS-Neuzugang Stephan Holesch, endete nach einem schnellen letzten Kilometer von 3:20 min mit einer Zeit, die erst für den Serienabschluss im Februar ins Auge gefasst war. Nicht weit dahinter kam Keijo Buss, der sich gegen die Tempoverschärfung auf dem Schlusskilometer entschied, als Dritter der M20 mit 35:49 zufrieden ins Ziel.

Mit Nora Kusterer holte sich ein 27-jähriger TuS-Neuzugang im Trikot ihres Heimatvereins SV Oberkollbach mit sehr flotten 36:57 min den weiblichen Tagessieg. Nach ihrem Studium in Jena hat sie ebenso wie ihr Freund Stephan Holesch einen Arbeitsplatz in Bickenbach bzw. Pfungstadt angetreten. Gemeinsam trainieren die beiden ambitionierten Neu-Griesheimer nun seit ein paar Wochen bei den TuS-Leichtathleten. „Wir wohnen erst seit November in Griesheim und haben uns den TuS-Läufern angeschlossen. Sie haben uns vorgeschlagen, dass wir in Jügesheim mitlaufen. Für Januar bin ich mit der Zeit auf jeden Fall zufrieden. Es hat Spaß gemacht“, sagte Nora Kusterer im Siegerinterview.

Als nächste TuS-Läuferin wurde Tammy Krah von Sprecher Jochen „Vanman“ Heringhaus im Ziel begrüßt. Mit starken 40:52 lief sie nahe an ihren Hausrekord heran und auf W20-Platz 4. Gut in Form zeigte sich auch Karsten Schmidt-Schoormann mit 42:54 min in der M50. Über einen weiteren AK-Sieg in der W55 mit 44:46 min durfte sich Regina Blatz freuen. Noch größer war die Freude bei Corinna Müller, als die 26-Jährige nach 47:15 min mit neuer Bestzeit über die Zielmatten lief, im November waren es noch 47:38 min. In der W30 war Annika Heil 50:33 Minuten unterwegs, während Nina Walther mit 58:29 min erneut deutlich unter der Stundenmarke blieb.

Zwei Gesamtsiege für Cathrin Möller

Im Trikot der LG Stadtwerke München holte sich die Neu-Münchner TuS-Langstrecklerin zwei tolle Gesamtsiege. Am 6. Januar beim Dreikönigslauf in Aichach wurden 231 Läuferinnen und Läufer bei traumhaften Temperaturen auf die 8 km lange hügelige Strecke geschickt. Cathrin Möller sicherte sich in 33:03 min den Sieg vor Daniela Arthofer (ASV Dachau) und Antonia Daubermann von (ESV Neusäß).

Zum Jahreswechsel startete die 30-jährige Physikerin beim Silvesterlauf in Oberrodenbach über 10,2 knackige Kilometer. Und „der Start hat sich gelohnt! Mit über einer Minute Vorsprung konnte ich in 42:51 min bei tiefem Schlamm zum Sieg laufen“, freute sich Cathrin zu Recht. Anfang Dezember lief sie auf der vermessenen Jügesheimer Winterlaufserie mit 40:23 min zur neuen 10-km-Bestzeit.  

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kh 11.1.2018   Bild: Möller


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