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                49. Auflage am 18. APRIL 2021                                                             25. Silvesterlauf VIRTUELL 29.-31.12.2020

           
          ABGESAGT - MEHR INFOS                                                                                  INFOS und ERGEBNISSE

                        

 

Die Leichtathletik-Mehrkampfkids im Online-Training
Eines von vielen Online-Angeboten des TuS Griesheim

1.2.21   In besonderen Zeiten bedarf es besonderer Maßnahmen… Das haben sich auch die lizenzierten Leichtathletik-Mehrkampftrainer Ramona Resch und Olaf Prass vom TuS Griesheim Mitte Dezember 2020 gedacht. Der Corona-Lockdown ab November wurde weiter verschärft, und kein Ende war in Sicht.

Um nach über vier Wochen Trainingsausfall wieder mit den jugendlichen Athleten ab U14 in Kontakt zu kommen, wurde Mitte Dezember über die Internet-Plattform Zoom die erste Online-Trainingseinheit angeboten und von den jungen Athleten auch gerne angenommen. Zweimal wöchentlich findet seitdem zu den gewohnten Trainingszeiten mittwochs und freitags je eine Stunde Online-Training statt, das von Ramona Resch und Olaf Prass Trainern abwechselnd geleitet wird. Wie in den Wintermonaten üblich werden vor allem Kräftigungs- und Stabilisationsübungen durchgeführt. 

Aber - ganz wichtig - auch der soziale Aspekt kommt nicht zu kurz. Nach den Trainingseinheit besteht auf der Online-Plattform die Möglichkeit zum Austausch der neuesten Neuigkeiten. 

Was mit den Jugendlichen ab U14 funktioniert, sollte auch mit den KILA-Kids (Kinderleichtathletik) im Grundschulalter möglich sein, überlegten sich das Trainerteam. Schließlich hat digitales Homeschooling mittlerweile auch in der Grundschule Einzug gehalten. 

Eine Umfrage von Ramona Resch bei den KILA-Kids und deren Eltern ergab reges Interesse. So starteten am 22. Januar 2021 auch die jüngsten TuS-Leichtathleten ins Online-Training. Einmal wöchentlich können sich die Kids nun beim gemeinsamen Home-Training wenigstens über die Bildschirme wiedersehen und ihre Fitness zeigen. Auch hier fehlt nach dem Training die Möglichkeit zum regen Austausch natürlich nicht. 

Kein Online-Training ohne diverse Trainingsmaterialien. Deshalb konnten sich die TuS-LA-Mehrkampfkids bei Bedarf verschiedene Trainingsgeräte aus dem Abteilungsfundus ausleihen. Es zeigte sich, dass viele Familien bereits selbst mit Therabändern, Faszienrollen und anderen Utensilien ausgerüstet sind. Ein deutliches Zeichen, dass in Coronazeiten Fitnesstraining im heimischen Wohnzimmer immer beliebter wird. Trotz allem warten alle Beteiligten natürlich sehnsüchtig darauf, dass endlich wieder Präsenztraining möglich wird.

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Materialausgabe an unsere Mitglieder für das Online-Training

mr 1.2.2021    Bild:  Resch


Neues Angebot für Laufanfänger in der TuS-Leichtathletik

Januar 2021   Im November und Dezember hat die Leichtathletikabteilung des TuS Griesheim einen Anfängertrainingsplan anlässlich des virtuellen Silvesterlaufs veröffentlicht. Dieser Plan ermöglichte es Laufanfängern sich die Distanz von 5 km zu erarbeiten und lieferte weitere Trainingstipps, auch für Fortgeschrittene. Der Plan ist auch weiterhin auf der Veranstaltungsseite verfügbar. Die 25. Ausgabe des Silvesterlaufs selbst war ein voller Erfolg, er wurde trotz virtuellen Formats von knapp 600 Läufern angenommen und stiftete in Pandemiezeiten ein sehr vermisstes Gemeinschaftsgefühl über die Stadtgrenzen von Griesheim hinaus. 

Für die Laufanfänger, die viel Energie und Zeit in ihr Laufziel gesteckt haben, stellt sich nun die Frage, wie sie mit ihren neu erworbenen Fähigkeiten weiter machen wollen. Dazu bietet die Leichtathletikabteilung des TuS Griesheim jetzt ein Anfängercoaching an. Die Trainerinnen der Leichtathletik bieten ein regelmäßiges virtuelles Treffen an, bei dem Fragen gestellt werden können und eine gemeinsame Strategie zur Weiterführung des Laufens erarbeitet werden kann. Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit sich untereinander zu vernetzen und bestärken. Sollten die Beschränkungen wieder aufgehoben werden, wird auch ein gemeinsames Laufen organisiert werden. Teilnehmen können alle, die gerade mit dem Laufen angefangen haben, noch anfangen wollen oder auf ihrer regelmäßigen Runde etwas Gemeinschaft suchen. Jeder wird dort abgeholt, wo er gerade steht, um Überforderung auszuschließen.

Interessierte können sich gerne über startschuss@tus-griesheim.de melden und weitere Infos erhalten.

cm 10.1.2021    Bild:  Ulli Löhr


Griesheim hat gelaufen: der virtuelle Silvesterlauf war ein großer Erfolg

6.1.2021   Der 25. Griesheimer Silvesterlauf ist Geschichte. Und er hat Geschichte gemacht! Dankbar und überwältigt von der Resonanz konnte das Orgateam der TuS-Leichtathletikabteilung am Silvesternachmittag eine sehr erfreuliche Bilanz ziehen. Von 670 Angemeldeten haben knapp 600 Läufer- und WalkerInnen ihre Leistung über das Meldeportal eingereicht.

Aber was viel wichtiger als Zahlen und Zeiten ist: das Konzept hat funktioniert, bei bester Stimmung an der Originalstrecke im Griesheimer Wald und offenbar auch deutschlandweit, sowie bei Teilnehmern aus Österreich, Belgien, der Schweiz und den Niederlanden. Die Rückmeldungen zeigen, die Lauf-Community „war einfach nur happy, dass trotz Corona ein Event stattfindet, der Laufmotivation und Gemeinschaftsgefühl trotz physischer Distanz erzeugt“.

Für viele galt primär das Motto „Erlebnis vor Ergebnis“. Bei vielen anderen wiederum - ambitionierte Läufer ebenso wie Laufeinsteiger - erzeugte allein die Startnummer auf der Brust das lange vermisste Wettkampf-Feeling. „Wettkampf ist halt doch das Salz in der Suppe“, so war häufig im Start-/Zielbereich zu hören. Auch der Trainingsplan für Einsteiger, den die TuS-Trainerinnen Corinna Müller und Tammy Schäfer zur Vorbereitung auf den Silvesterlauf in dieser Zeitung veröffentlicht hatten, hat Wirkung gezeigt und so manchen „runter von der Couch“ geholt.

Tolle Zeiten trotz kalter Temperaturen

Im Schülerrennen mit 62 Teilnehmern dominierte das Leichtathletikteam (LAT) Schurwald aus Rechberghausen bei Göppingen. Deren rühriger Cheftrainer Dietmar Engel brachte alle 24 gemeldeten Kids und weitere fünf Erwachsene an den Start. Im Schülerrennen liefen 10 Schurwalder in die Top 20. Außergewöhnlich, dass die drei Einlaufschnellsten weiblich waren. Siegerin Alina Lindemann (Gerswalder LV Flinke Füße) meldete 4:43 min. TuS-Mehrkampfkid Alina Salzgeber wurde Zweite mit starken 4:47 min, erzielt auf der Griesheimer Strecke. Hannah Kühn vom LAT Schurwald als Dritte lief auf heimatlicher Strecke 4:53 min. Erst auf Rang 4 folgt als schnellster Junge Jonas Mallok aus Gerswalde mit 4:55 min.

Die beiden schnellsten 5-km-Läufer duellierten sich in Groß-Bieberau. Philipp Gehrisch (algemarin Team SV Traisa) setzte sich mit glatten 17:00 min im Duell gegen Julian Becker (TuS Griesheim Rea card Team) um 10 Sekunden durch. Der Einlaufdritte Daniel Richter vom SC Ostheim lief seine 5 km in 17:23 min zuhause in der Rhön. Die SPD Bergstraße stellte mit Lauriane Kasadi-Schnurrer (W35) die schnellste Frau mit 21:25 min. 20 Jahre älter, aber nur 26 Sekunden langsamer beendete TuS-Langstrecklerin Marion Peters-Karbstein ihre 5 km zwischen Erzhausen und Egelsbach als Zweite. 22:28 min war Tanja Zehnder (TSV Pfungstadt) als Dritte auf der Griesheimer Strecke unterwegs. Bemerkenswert ist auch die Leistung des erst 12-jährigen TuS-Triathleten Magnus Kraft mit 21:46 min auf der Originalstrecke.

Stolze 267 Zieleinläufe wurden für den 10-km-Lauf registriert. Sieger Carlo Nenast aus der „LaufLeben Running Crew“ reichte seine 10,01 km mit dem Hinweis „Neue 10k PB, bei den Bedingungen war nicht mehr drin“ ein. Seine 34:25 min erzielte der 32-jährige Nieder-Olmer im Laubenheimer-Bodenheimer-Ried bei Bodenheim am Rhein. Gemeinsam mit ihm startete Vereinskollege Tobias Kaufhold, der mit 35:56 min Gesamtsiebter wurde.

Hinter dem Zweiten, Lennart Brandenburg (TSG 78 Heidelberg) mit am Neckarufer gelaufenen 34:59 min folgen in der Ergebnisliste vier Griesheimer Lokalmatadore. Gemeinsam, aber mit coronagerechtem Abstand auf der Silvesterlauf-Originalstrecke gestartet, liefen Stammgast Giuseppe Troia mit 35:11 auf Rang drei, gefolgt von TSV Pfungstädter Jürgen Zehnder (35:27) und den beiden TuS Griesheimern Stephan Holesch (35:29) und Keijo Buss (35:49).

Bei den 10-km-Frauen gab es zwei Siegerinnen. Exakt 39:19 min reichten die 30-jährige Clara Bormann vom „LaufLeben Running Crew“ - gelaufen auf der Strecke der Männersieger - und Verena Bröstl von der TSG 78 Heidelberg ein. Platz 3 sicherte sich mit 39:32 min ebenfalls eine Heidelbergerin. Die erst 21-jährige Lara Elea Eckhardt startete am Silvestertag um 9:04 Uhr am Heidelberger Neckarufer.

Tolles Gemeinschaftsgefühl trotz physischer Distanz - Über 150 GriesheimerInnen waren dabei

Auf den praktisch unverlaufbar markierten Originalstrecken im Griesheimer Stadtwald waren neben 150 Griesheimer Bürgern viele Läufer aus Darmstadt und der ganzen Region laufend und walkend unterwegs.

Beispielsweise Annette Stoll von der Feuerwehr Griesheim. „Ich bin zum ersten Mal 10 km gelaufen, die Motivation hatte ich durch diesen Lauf,“ berichtet sie.

Viel Freude auf der Walkingstrecke hatten die fünf Damen von Birgit Hofmann-Wusts „Thermomix Stammtisch Leichenschmaus“.

Amelie Zugwurst aus Darmstadt bedankt sich, „dass ihr unsere liebgewonnene Tradition zum Jahresausklang ermöglicht habt.“

Ralf Ebli als Gründer und Trainer des Griesheimer „Laufprojekt Jacobi & Friends“ war mit 16 Laufhungrigen am Start, gruppenweise und im Jagdstart, der automatisch für den gebotenen Abstand sorgt. „Unser Projekt mit den Familien Jacobi, ihren Freunden/Bekannten und den Mitarbeitern/Innen der Günter Jacobi Glas und Gebäudereinigung GmbH läuft jetzt seit 14 Monaten, unter dem Motto Leistung - Freude - Gesundheit“, erläutert Ebli. „Für uns und viele weitere laufbegeisterte Menschen war der virtuelle Silvesterlauf des TuS Griesheim eine super Sache. In diesen schwierigen Zeiten hatte man ein schönes Ziel, um die Motivation hochzuhalten. In Zweiergruppen haben wir uns auf den Lauf vorbereitet“, sagt Ebli zur Vorbereitung und ergänzt zum Rennen selbst: „Angeführt von Andreas Jacobi und mir als Trainer purzelten in den Einzelstarts und den dynamischen Jagdrennen nicht nur viele persönliche Bestzeiten, sondern im Laufe der Vorbereitung auch einige Kilos.“

Familie Zehnder vom TSV Pfungstadt mit ihren drei Kindern ist Stammgast in Griesheim. Sie liefen nacheinander, Mutter Tanja und Vater Jürgen wie gewohnt weit vorne, und Tochter Emily holte sich bei ihrem ersten 5-km-Lauf mit 27:52 min gleich den Sieg in der U16. „Das war ein schöner Jahresabschluss bei euch und eine tolle Idee, die Originalstrecke so zu präparieren, dass man auch dort laufen konnte“, resümierten die Zehnders. 

Extra aus Wiesbaden angereist mit angenehmen Erinnerungen sind Wolfgang W. Schüler und seine Frau Beate. „Vor 45 Jahren, als Jugendlicher, bin ich zum ersten mal in Griesheim gelaufen, 1975 beim 25-km-Straßenlauf“, erzählte der 62-Jährige. „Wir sind in Griesheim vielen Läuferinnen und Läufern mit Startnummer begegnet und hatten angenehme Gespräche - natürlich auf Abstand. Das wurde ein wenig dem gerecht, was man an Laufveranstaltungen so schätzt: ein Hobby gemeinsam zu „zelebrieren“.“

Nicht zuletzt geht wie immer ein herzlicher Dank der Veranstalter an die unverzichtbaren Partner und Supporter des Events. So sägte Förster Göbel am Tag vor dem Lauf einen umgestürzten Baum aus dem Weg. Mit Leib & Seele unterstützte ein Griesheimer Restaurant die abteilungsinterne Wette um die exakte Teilnehmerzahl mit einem großzügigen Gutschein. Die Stadt Griesheim ermöglichte die wochenlange Anbringung von großen Bannern, zentral am Marktplatz und unübersehbar am Kreisel neben dem Rewe-Markt von Michael Weisbrod an der Oberndörfer Straße.

Trotz des erfolgreichen virtuellen Lauf-Events hoffen die TuS-Leichtathleten natürlich auf einen ganz realen Präsenzwettkampf an Silvester 2021. Ob und in welcher Form der für den 18. April terminierte 49. Griesheimer Straßenlauf durchgeführt werden kann, bleibt dagegen abzuwarten.

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kh 6.1.2021    Bilder: Thomas Zöller / Oliver Zang / Ulli Löhr


Griesheim hat gelaufen
Riesige Resonanz beim Gemeinschaftserlebnis Silvesterlauf mit Abstand

31.12.2020   Der 25. Griesheimer Silvesterlauf ist Geschichte. Und er hat Geschichte gemacht! „Wir sind sehr dankbar und freuen uns riesig über die fantastische Resonanz, die unser Experiment „Virtueller Silvesterlauf“ gefunden hat - in Griesheim selbst, in ganz Deutschland, und sogar bis Kanada“, bringt Ulli Löhr als Kopf des Orgateams und Abteilungsleiter der TuS-Leichtathletik das Geschehen in den drei tollen Tagen vom 29. bis 31. Dezember auf den Punkt.

Über 200 Laufhungrige waren allein auf den praktisch unverlaufbar markierten Griesheimer Originalstrecken unterwegs. Knapp 600 LäuferIinnen stehen insgesamt in der Ergebnisliste. Schließlich konnten die geforderten Strecken - 5 km, 10 km oder 1,1 km für die Schüler - irgendwo auf dieser Welt gelaufen oder gewalkt, und die Zeit anschließend mit Bildnachweis gemeldet werden. 

Viele wie etwa die Familie Zehnder aus Riedstadt freuten sich, endlich mal wieder ein bisschen Wettkampf-Feeling zu spüren, wenn auch ohne Startschuss. Die Mitglieder der Griesheimer Familie Reckers liefen zeitgleich in Griesheim, Hamburg und London, physisch getrennt, aber doch gemeinsam. Im Laufprojekt Jacobi & Friends führte Erfolgstrainer Ralf Ebli überwiegend Laufanfänger an Wettkampfabläufe heran. Die fünf Damen von Birgit Hofmann-Wusts „Thermomix Stammtisch Leichenschmaus“ hatten viel Freude auf der Walkingstrecke.

Für die meisten Teilnehmer war ohnehin der Grundgedanke des Events das Wichtigste: Erlebnis vor Ergebnis. Ein Silvesterlauf als Gemeinschaftserlebnis mit Abstand.

Ein ausführlicher Bericht folgt.

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kh 2.1.2021    Bilder: Thomas Zöller / Ulli Löhr


Griesheimer Silvesterlauf trotz(t) Corona
Der VIRTUELLE Silvesterlauf im coronakompatiblen Wettkampfformat

Der 25. Griesheimer Silvesterlauf 2020 findet statt. Wegen der anhaltenden Corona-Lage leider, aber ganz selbstverständlich nicht im gewohnten Format. Also nicht als Präsenzveranstaltung mit Massenstart. Sondern als VIRTUELLER LAUF, ortsunabhängig und zeitlich flexibel vom 29. Bis 31. Dezember. Gelaufen wird auf den permanent beschilderten Originalstrecken im Griesheimer Stadtwald. Oder „irgendwo“ im Heimatort des Teilnehmers, auf der persönlichen Lieblingsrunde, auf dem Laufband. Alleine, mit der Familie oder mit einem Trainingspartner im gebotenen Corona-Abstand.

„Corona lässt uns keine Wahl“, begründet das Orgateam der Leichtathletikabteilung des TuS Griesheim das Wettkampfformat. „Ausgerechnet im 25. Jahr der Traditionsveranstaltung möchten wir den Lauf nicht einfach absagen. Mit dem virtuellen Laufformat können wir den Läuferinnen und Läufern Wettkampf-Feeling auf coronagerechte Art bieten. Der virtuelle Lauf ist „mit Abstand“ die beste Idee, um den Totalausfall eines beliebten Traditionslaufs zu verhindern.“

Und wie funktioniert der virtuelle Griesheimer Silvesterlauf?

In fünf ganz einfachen Schritten wird man Teil des virtuellen Griesheimer Silvesterlaufs: Anmelden > Irgendwo laufen > Zeit stoppen > Zeit und Nachweis hochladen > Urkunde und Ergebnisliste downloaden.

Schritt 1: ANMELDEN.

Die Anmeldung erfolgt wie immer online über die Veranstaltungsseite der TuS-Leichtathletik: http://sport-in-suedhessen.de/silvesterlauf/anmeldung. Angeboten werden die traditionellen Griesheimer Streckenlängen 10 km, 5 km und 1,1 km für die Schüler. Zusätzlich für Walker ebenfalls 5 km und 10 km. Auf allen Strecken wird auch eine Teamwertung vorgenommen, die drei schnellsten Läufer bzw. Läuferinnen eines Vereins bilden jeweils ein Team. „Getrennt gelaufen, trotzdem gemeinsam gewertet“, das ist für viele Sportler ein zusätzlicher Anreiz zur Teilnahme. „Das einheitliche Startgeld von 5 Euro wollen wir in die Zukunft unserer Griesheimer Leichtathletik-Jugend investieren“, erläutert Abteilungsleiter Ulli Löhr.

Schritt 2: Irgendwo laufen.

Zeitlich flexibel im Zeitraum von Dienstag 29.12., 0:00 Uhr, bis Donnerstag 31.12., 14 Uhr kann die in der Anmeldung gewählte Strecke gelaufen werden. Ohne Zuschauer, und eigenverantwortlich. Gerne auf den permanent beschilderten Silvesterlauf-Originalstrecken im Griesheimer Stadtwald, die noch zusätzlich besonders markiert und mit Start- und Zielbanner versehen werden. Oder „irgendwo“ vor der eigenen Haustür, auf einer Lieblingsrunde, auf dem Laufband, in Frankfurt, Hamburg oder Berchtesgaden. „Schon jetzt liegen uns weit über 200 Meldungen vor“, berichtet Auswertungschef Olli Schoormann, „aus ganz Deutschland von Berlin bis Böblingen, jeweils zwei Meldungen sogar aus Belgien und Österreich.“

Schritt 3: Laufzeit stoppen.

Die Laufzeit kann mit der Laufuhr (Garmin, Polar, Fitbit, Suunto usw.), mit einer Tracking-App (Strava, Runtastic, usw.) oder einfach mit der Stoppuhr dokumentiert werden.

Schritt 4: Zeit und Nachweis hochladen. 

Bereits in der Bestätigungsmail zur Anmeldung erhält jeder Teilnehmer seine Startnummer (zum Download) und einen persönlichen Link. Über den Link lädt er seine Laufzeit und ein Foto zur Laufdokumentation hoch, und zwar spätestens bis 31.12. um 14 Uhr. Auf dem Foto müssen Laufzeit, Strecke, Kilometer und Name ersichtlich sein. Ohne Nachweis wird der Sportler automatisch in einer separaten Liste ohne Zeitnahme aufgeführt werden.

Schritt 5: Urkunde und Ergebnisliste herunterladen. 

Viele Sporler werden sich gerne ihre persönliche Urkunde mit Altersklassenplatzierung downloaden. „Wir wissen, dass sich neben unseren etablierten Laufgästen bereits viele Laufanfänger angemeldet haben. Diese legen besonderen Wert auf ihre Urkunde“, berichtet Ulli Löhr. „Viele Leser haben im Griesheimer Anzeiger verfolgt, dass seit Anfang November wöchentlich ein spezieller Trainingsplan für Laufeinsteiger veröffentlicht wird. Unsere Leichtathletiktrainerinnen Corinna Müller und Tamara Schäfer haben den Plan unter dem Motto „In sieben Wochen fit sein für fünf Kilometer Laufen“ entwickelt. Er beginnt mit zügigem Gehen und langsamem Laufen für die Grundlagenausdauer, beinhaltet Dehnübungen und geht über das Thema Tempowahl bis hin zur konkreten Vorbereitung auf das Ziel Silvesterlauf.“

Und nun - einfach anmelden und mitlaufen! Virtuelle Läufe finden mittlerweile guten Zuspruch, wie man in den vergangenen Monaten andernorts feststellen konnte. Die TuS-Leichtathleten freuen sich besonders, wenn viele Griesheimer das Angebot wahrnehmen. Mit großem Engagement werden die traditionellen Silvesterlaufstrecken im Griesheimer Stadtwald am Waldspielplatz in der Goethestraße vorbereitet. Auch die Schülerstrecke wird zusätzlich markiert. 

Für die Unterstützung und Genehmigung der Griesheimer Forstverwaltung und der Stadt Griesheim bedankt sich das Orgateam herzlich. Auch plakativ sichtbar ist der virtuelle Griesheimer Silvesterlauf. Einmal am Kreisel in der Oberndörfer Straße. Dort legte Michael Weisbrod, Marktleiter des REWE-Marktes am Kreisel und selbst Läufer, Anfang November bei der Anbringung des Silvesterlauf-Banners selbst mit Hand an. Und zum zweiten mittendrin in der Griesheimer City am Marktplatz.

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kh 4.12.2020    Bilder: Oliver Zang / Ulli Löhr


Laufwettkämpfe - es läuft wieder was
Herbert-Fürböck-Lauf Traisa - HM Berglauf Kassel - Halber Heiner Darmstadt

Es läuft wieder was in Sachen Leichtathletik im allgemeinen und Laufwettkämpfe im besonderen. Unter den Einschränkungen der Corona-Regeln, aber immerhin. Die Athleten freuen sich und sind sehr dankbar für jede Startmöglichkeit. Die Veranstalter leisten enormen Zusatzaufwand, den sie mit viel Herzblut auf sich nehmen. Seit Anfang September gab und gibt es etliche Angebote, die allesamt perfekt organisiert wurden. Mit großem Verständnis für die notwendigen Beschränkungen und mit großer Eigenverantwortung der Sportler konnten alle bisherigen Veranstaltungen reibungslos durchgeführt werden. Hier ein Überblick über einige regionale Laufwettkämpfe im September und Oktober.

3.10.20 Traisa   Der traditionelle Traisaer Volkslauf am 3. Oktober trägt seit diesem Jahr den Namen Herbert-Fürböck-Lauf, zum Gedenken an den im Frühjahr verstorbenen langjährigen Macher der Triathlonabteilung, die den Lauf seit jeher ausrichtet. Bei der 30. Auflage beschränkte man sich coronabedingt auf den 11-km-Lauf. Als Sieger stand nach 39:09 Minuten mit Paul Schuster ein in Traisa beheimateter Athlet fest, der mittlerweile als Triathlet für den TuS Griesheim startet. Überhaupt waren die TuS-Läufer in Traisa stark vertreten. So lief Vorjahressieger Keijo Buss nach 41:50 min als Vierter ins Ziel. Jan Ripper als Achtzehnter benötigte für die 11 hügeligen Kilometer 48:40 min. Altersklassensiege holten sich Peter Krichbaum mit 50:37 in der M60 und Axel Seipel mit 57:45 in der M70. Dazwischen lagen Michael Hannewald (49:41, 3./M30), Matthias Fengler (49:44, 5./M50) und Aslan Öztürk (52:14, 8./M35).

26.9.20 Kassel   Die Hessischen Berglaufmeisterschaften in Kassel am 26. September wurden einerseits vom örtlichen Ausrichter PSV Grün-Weiß-Kassel vorbildlich organisiert, andererseits vom Hessischen Leichtathletikverband als Veranstalter unverhältnismäßig eingeschränkt. Für den Meisterschaftslauf um 15 Uhr hatte der Verband ein Startverbot für die Altersklassen M/W60 und älter erteilt, begründet mit der „Fürsorgepflicht“ für die in Coronazeiten besonders gefährdete Altersgruppe. Der deutschlandweit einsame Beschluss des HLV stieß rundum auf großes Unverständnis, die Begründung wurde in der Fachpresse als fadenscheinig und unangemessen bezeichnet. Zumal der ausrichtende Verein PSV Kassel vormittags um 10 Uhr einen offenen Lauf anbot für alle, die nicht an der Meisterschaft teilnehmen können oder wollen, und das selbstverständlich für alle Altersklassen. Mehr als 20 Sportler über 60 Jahre waren dort am Start.

Vom TuS Griesheim waren mit Stephan Holesch und Nora Kusterer beim Meisterschaftslauf zwei Griesheimer dabei. Kusterer holte sich auf der 7,9 km langen Strecke mit 333 Höhenmetern durch den Bergpark Wilhelmshöhe hinauf zum Herkules die Bronzemedaille in der W30. Holesch lief als bester Südhesse im Trikot der LG Wettenberg in 34:20 min als Sechster der M30 ins Ziel.

18.9.20 Darmstadt   Dankbar angenommen von den Läuferinnen und Läufern jedes Alters wurde auch der entega nightrun über das Wiesengelände am Darmstädter Großen Woog. Auf dem etwa 800 Meter langen Rundkurs wurde alle 8 Sekunden Läufer auf die insgesamt 5 km lange Strecke geschickt. Mit Aslan Öztürk, Matthias Fengler, Melanie Heller, Sarah Keller, Tamara Bischof und Petra Bischof nahmen sechs TuS-Leichtathleten das Angebot gerne an.

4.9.20 Darmstadt   Den Anfang in der Region machte am 4. September der „Halbe Heiner“, ein Lauf, der vor zwei Jahren von Giuseppe Troia als Halbmarathon ins Leben gerufen wurde. Die Strecke musste diesmal den eingeschränkten Bedingungen angepasst werden, angeboten wurde ein 10-km- und ein 5-km-Wettbewerb mit Start und Ziel am Veranstaltungsgelände Memory Field der "Darmstadt Whippets". Mit Michael Obst gewann TuS Griesheims schnellster M50er seine Altersklasse in 36:58 min als Gesamtzwölfter. Christian Mokros lief in der M30 mit 38:48 min ins Ziel, Jan Ripper (M20) mit 41:51 min und Aslan Öztürk (M35) mit 43:38 min. Über 5 km hatten weitere vier TuS-Athleten ihren ersten Auftritt in der Corona-Zeit: Dominik Skakuj (MJ U16, 18:00), Michael Hannewald( M30,19:35), Matthias Fengler (M50, 20:28) und Marion Peters-Karbstein (W55, 21:27) als dritte Frau.

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kh 11.10.2020    Bilder: Thomas Zöller


Peter Bayer - Mister Leichtathletik wird 85
60 Jahre Engagement in der Leichtathletik - Im 45. Jahr beim TuS Griesheim

Unermüdlich. Unverwüstlich. Uneigennützig. Um diese Adjektive kommt man nicht herum, möchte man Peter Bayer in kurzen Worten charakterisieren.

Am 23. August 2020 vollendete und feierte Peter Bayer sein 85. Lebensjahr. 45 Jahre davon, seit Januar 1976, gehört er als Leichtathlet, Läufer und Funktionär im Ehrenamt dem TuS Griesheim an, wo er als TuS-Urgestein nicht mehr wegzudenken ist. Aus der badischen Heimat zog der Industriekaufmann 1975 berufsbedingt nach Darmstadt. Durch den auf Laufwettkämpfen entstandenen Kontakt mit Kurt Wührer und Erik Weißgerber, zwei weiteren TuS-Urgesteinen, schloss er sich schnell dem TuS Griesheim an. Die flotte TuS-Langstrecklergarde der 70er-Jahre wirkte auf den Von-Haus-aus-Mittelstreckler offenbar so ansteckend, dass er im TuS-Trikot häufig auch auf längeren Strecken wie 15 km, der damaligen Standardstrecke 25 km und Marathon unterwegs war.

Sofort hat Peter Bayer beim TuS auch organisatorische Aufgaben übernommen. Ab 1977 engagierte er sich im Vorstand der Leichtathletikabteilung in diversen Funktionen, unter anderem als stellvertretender Abteilungsleiter und Jugendwart. Auch heute noch fungiert er aktiv im Vorstand als Beisitzer und Bindeglied zum Hauptverein. Daneben engagierte er sich ab den 80er-Jahren auch im Vorstand des Leichtathletikkreises Darmstadt, bald als Stellvertreter des Kreisvorsitzenden, danach bis 2010 als Kreisvorsitzender, und heute als Ehrenkreisvorsitzender. 

In Bayers Anfangsjahre beim TuS Griesheim fällt auch der Beginn seiner Mitarbeit im Vorstand der IGL, der Interessengemeinschaft der Langstreckenläufer. Seit 1999 führte er 20 Jahre lang die Geschicke der IGL, wo er unter anderem den IGL-Nachwuchscup initiierte und voranbrachte.

Nicht mehr als folgerichtig, dass sein organisatorisches Wirken vom DLV im Jahr 2008 mit der Goldenen Ehrennadel gewürdigt wurde. Für seine Verdienste beim TuS Griesheim ehrte ihn der Verein bereits 1992 mit der Verdienstnadel in Gold. Zum Thema Ehrenarbeit formulierte er einmal so: „Ich habe nie eine Funktion angestrebt. Wenn, dann sind diese Aufgaben mir zugefallen.“

Fest verbunden mit dem Namen Peter Bayer ist der Griesheimer Staffelabend. Anlässlich der Eröffnung der neuen Tartanbahn im TuS-Stadion an der Jahnstraße im Jahr 1992 rief er federführend den legendären Staffelabend des TuS Griesheim ins Leben. Jährlich durchgeführt bis 2006 meldeten in der Spitze an die 150 Staffeln aus ganz Deutschland. Hier konnten dank starker Konkurrenz regelmäßig und reihenweise richtig gute Zeiten gelaufen werden. 

Ein Leben mit und für die Leichtathletik. Das trifft auf Peter Bayer schon seit früher Jugend zu. Mit 12 Jahren bestritt er 1948 den ersten Wettkampf, einen Waldlauf. Die Läuferkarriere in den besten Jahren bei seinem Heimatverein TSG 78 Heidelberg, dem er nach wie vor eng verbunden ist, gestaltete er als typischer Mittelstreckler. Imposant und "kurios" ist seine 800-m-Bestzeit von exakt 2:00,0 Minuten, gelaufen 1959 in Heidelberg. In den Archiven findet man aber auch flotte Zeiten über 400-m-Hürden, 3000-m-Hindernis und 3 Meilen (letztere gelaufen auf den damals üblichen Vergleichskämpfen der Partnerstädte Heidelberg und Cambridge/England). 

Auch Weitsprung, Hochsprung, Kugelstoßen und ein Fünfkampf standen in den 60er-Jahren auf Bayers Wettkampfprogramm. „Das summiert sich seit 1948 sicher auf über 3.000 Wettkampfteilnahmen,“ berichtet der Jubilar. Dank seines immer wieder verblüffenden Zahlen- und Personengedächtnisses könnte er wohl über jeden einzelnen Wettkampf noch detailliert berichten. 

Die TuS-Leichtathletikabteilung wünscht dem Jubilar einen wunderschönen Geburtstag im Kreise der Familie an der Seite seiner Frau Gabriele, selbst jahrelang engagierte Läuferin und als große Stütze ihres Mannes ebenfalls ehrenamtlich tätig. Und darüber hinaus viele weitere schöne Jahre in guter Gesundheit und Aktivität.

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kh 23.8.2020    Bilder: TuS-Archiv    Weitere Glückwünsche:    DA-Echo    LA-Kreis DA-DI    Griesheimer Anzeiger   Griesheimer Woche


TuS-Leichtathletik: JHV geht auch im Freien
Vorstandswahlen: bewährtes Team mit neuem Kopf

21.7.20 Griesheim   Mitgliederversammlung. Es geht auch im Freien. Dort, wo Leichtathleten am liebsten sind. Die außergewöhnliche Lage erfordert außergewöhnliche Methoden. So hat sich der Vorstand der TuS-Leichtathletikabteilung entschlossen, die fällige Jahreshauptversammlung an einem wunderschönen Sommerabend unter blauem Himmel im TuS-Stadion abzuhalten. Genügend Sitzplätze mitgenügend Abstand bieten die Tribünen, auch weit hinaus über die sehr erfreuliche Teilnehmerzahl von etwa 35 Abteilungsmitgliedern.

Kurz und knackig, weil gut vorbereitet, verlief die Jahreshauptversammlung der Leichtathletikabteilung des TuS Griesheim auch diesmal. So lagen die ausführlichen Berichte der Vorstandsmitglieder bereits im Vorfeld allen Mitgliedern schriftlich vor, so dass in der Versammlung nur noch auf Fragen und aktuelle Neuigkeiten eingegangen werden musste. Highlight aus sportlicher Sicht war die Ehrung einer Vize-Europameisterin sowie zahlreicher erfolgreicher Athleten auf nationalen und Landesmeisterschaften des Jahres 2019. Dass die TuS-Leichtathletik auf nationaler Ebene sehr gut repräsentiert ist, beweist ein Blick in die DLV-Seniorenbestenlisten, wo insgesamt 18 TuS-Athlet(inn)en mit stolzen 40 Einträgen vertreten sind. Mehr dazu demnächst in einem separaten Pressebericht.

Abteilungsleiterin Vera Schoormann verabschiedete sich mit ihrem persönlich vorgetragenen allgemeinen Jahresrückblick nach vier Jahren erfolgreicher Arbeit aus persönlichen Gründen aus ihrem Amt. Dennoch blieb bei den turnusmäßig fälligen Vorstandswahlen (fast) alles beim Alten. Vera Schoormann bleibt dem Vorstandsteam als stellvertretende Abteilungsleiterin weiterhin erhalten. Die bisherige stv. Vorsitzende Monika Resch ist nach wie vor und mittlerweile im 10. Jahr als Jugendwartin Mehrkampf/Laufjugend und Gerätewartin ein unentbehrliches Vorstandsmitglied.

Das Amt der Abteilungsleitung übergab Vera Schoormann an Ulrich Löhr. Der 56-jährige Griesheimer, Angestellter beim Land Hessen, ist beim TuS Griesheim mit dem Radsport und der Leichtathletik verbunden. Aufgrund verschiedener Funktionen auf Kreisebene ist er mit der Vereinsarbeit vertraut. Das Laufen hat er im Jahr 2012 für sich entdeckt. Nach seiner Wahl bedankte sich Löhr beim Plenum für den Vertrauensvorschuss und freute sich, in einem bewährten und gut eingespielten Vorstandsteam seine neue Aufgabe anzugehen.

Die weiteren Abteilungspositionen wurden einstimmig und unverändert wie folgt besetzt: Kassenwart Stephan Godau, Schriftführer Jan Schäfer, Sport- und Wettkampfwartin Marion Peters-Karbstein, Pressewart/Internet/Mitgliederverwaltung Klaus Hofmann, Jugendwartin Mehrkampf/Laufjugend und Gerätewartin Monika Resch, Statistik Keijo Buss. Als Beisitzer für temporäre Aufgaben bringen sich neben TuS-Urgestein Peter Bayer mit LA-Trainerin Tammy Schäfer, Esther Lippert und Olli Schoormann drei jüngere Gesichter in die Abteilungsarbeit ein. Mit dieser Mischung ist die TuS-Leichtathletikabteilung gut aufgestellt für die Zukunft.

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Äußerer Abstand - innere Nähe. Das neue Vorstandsteam der TuS-Leichtathletikabteilung.
Vorne: Jan Schäfer/Schriftführung, Vera Schoormann/stv. Abteilungsleiterin, Tammy Schäfer/Trainerin
und Beisitzerin, Stephan Godau/Kassenwart, Marion Peters-Karbstein/Sportwartin
Hinten: Monika Resch/Jugendwartin+Gerätewartin, Ulli Löhr/Abteilungsleiter, Peter Bayer/BeisitzerHV,
Klaus Hofmann/Presse+Internet, Olli Schoormann/Beisitzer, Keijo Buss/Statistik

kh 23.7.2020    Bild: Thomas Zöller


Kurt Wührer: Der Marathonmann wird 90
Mehr als dreimal um die Erde gelaufen

Kurt Wührer, der unverwüstliche Dauerläufer und Marathonmann vom TuS Griesheim, feiert am Ostersonntag seinen 90. Geburtstag. Lebensmittelpunkt des gebürtigen Darmstädters ist schon immer das Haus in der Heimstättensiedlung, in dem er mit seiner Frau Ilse lebt. Seine sportliche Heimat ist die Leichtathletikabteilung des TuS Griesheim. Von dort aus gehen die besten Wünsche an den quicklebendigen Jubilar!

20050828_KurtW_Koberstadt-c.jpg (226068 Byte)Es begann 1970, mit 40 Jahren. Bis dahin als Spaziergänger, Schwimmer und Radfahrer unterwegs, kam die entscheidende Wende zum beständigen Laufen durch eine Zufallsbegegnung mit einer Gruppe Teilnehmer an einem Volkslauf. 

Schon zum nächsten Volkslauf meldete sich Kurt Wührer selbst an und lief ohne vorheriges Training in einfachen Turnschuhen 10 Kilometer. Das war am 27. September 1970 beim „Vierten internationalen Volkslauf“ in Darmstadt am Sportgelände der TG 75 am Ziegelbusch. In der Darmstädter Presse las man: „Mehr als tausend(!) Teilnehmer am Volkslauf. Herrliches Herbstwetter sorgte für ideale Voraussetzungen. Ganze Familien waren erschienen. Ideal war die Strecke: leichte Steigungen, viel Waldluft und eine lange Zielgerade.“ Besonders kurios klingt heute ein Satz in der Ausschreibung: „Von dem Darmstädter Volkslauf werden keine Ergebnislisten geschrieben, weil sich diese Arbeit immer wieder als organisatorischer Engpaß entpuppte, der die Gesamtdurchführung der Veranstaltung entscheidend störte.“

Bei einem der nächsten Volksläufe wurde Wührer auf die Trainingsmöglichkeiten beim TuS Griesheim aufmerksam. Von da an hatte er seine sportliche Heimat gefunden. Mit viel Traingsfleiß und Leidenschaft kamen bald auch die Erfolge. Den ersten Marathon bewältigte er 1973 in Mannheim in der bemerkenswerten Zeit von 3:06:00 Stunden. Nach intensiven Trainingsjahren lieferte er 1978 mit 48 Jahren am Baldeneysee in Essen seine Marathonbestzeit ab - 2:44:07 Stunden. 

Aus dem Arbeitsleben in Frankfurt gerannt

Einzigartig war Wührers Abschied aus dem Berufsleben als Rechnungswesenleiter und Controller bei Hertie in Frankfurt. Er ging nicht in Rente, er rannte! Den letzten Heimweg vom Arbeitsplatz nämlich wollte er als Läufer zurücklegen. Auf der 35 km langen Strecke von Frankfurt nach Darmstadt wurde Kurt Wührer von vielen Geschäftskollegen und noch mehr Läufern seines TuS Griesheim begleitet. Auf den Wegen durch das große Waldgebiet südlich des Mains waren Verpflegungsstationen eingerichtet und Begleitfahrzeuge für eventuelle Ausfälle eingesetzt. Anschließend feierte die Laufgemeinschaft den Abschied in einer Grillhütte am Ziegelbusch zünftig. 

„Warum als Rentner aufhören?“ war seine Devise. „Ich hoffe, dass ich’s noch lange machen kann.“ Und er hat es noch lange gemacht. Auch wettkampfmäßig. Sein letzter in den TuS-Archiven verzeichneter Wettkampf war der 10-km-Lauf beim Groß-Gerauer Frühjahrslauf mit 75 Jahren. Ein halbes Jahr davor lief er seinen letzten und 67. Marathonlauf beim Koberstädter Waldmarathon in 4:24:58 Std., bis heute gültiger Streckenrekord der Altersklasse M75.

Auch auf kurzen Strecken erfolgreich

Mit den Läufen auf kürzeren Distanzen stehen weit über 400 Wettkämpfe zu Buche. Zu den größten Erfolgen zählen neben zahlreichen Hessenmeistertiteln drei Silbermedaillen bei Deutschen Straßenlaufmeisterschaften der Senioren, jeweils mit der Mannschaft. 

Zunächst 1974 in Osnabrück-Gretesch mit der M40-Mannschaft über damals 20 km. Danach 1980 in Hamburg mit der M50-Mannschaft über 25 km. Schließlich im April 1985 in Passau erneut über 25 km fehlten dem M55-Team nur schlappe 10 Sekunden zu Gold. Zur Mannschaft gehörten in Passau neben Kurt Wührer seine langjährigen Trainings- und Vereinskameraden Karl Metzger und Erik Weißgerber.

Ab 2006 galt die Devise: „Ich laufe jetzt nur noch für meine Gesundheit. Aber auch heute noch nehme ich von den Aktivitäten und Erfolgen der TuS-Leichtathletikabteilung durch die Presse weiter Kenntnis und fühle mich dem TuS weiterhin verbunden.“ Seinem Verein, in dem er bis zu seinem 70. Lebensjahr über 22 Jahre Verantwortung als Kassenwart der Leichtathletik-Abteilung wahrgenommen hat. Regelmäßig nimmt er zusammen mit seiner Frau Ilse am Seniorenstammtisch der Leichtathletik-Oldies teil. Und ist auch dort quicklebendig der Älteste. Ilse Wührer, ebenfalls langjähriges Mitglied bei den TuS-Leichtathleten, war in Kurts wettkampfaktiver Zeit seine große Förderin und oftmalige Wettkampfbetreuerin.

Ein bemerkenswertes Highlight der Eheleute Wührer war vor zwei Jahren die Diamantene Hochzeit. „Was zählt, ist das Miteinander sowohl in der Familie, als auch im Sport“, sagte damals der Vater zweier Söhne und einer Tochter, zudem begeisterter Hobby-Filmer und ein Freund klassischer Musik. „Und ein, zwei Läufchen in der Woche gehören auch heute noch dazu.“

Wir wünschen dem Jubilar für den Ostersonntag einen schönen runden Geburtstag im coronalagebedingt engen Kreis. Und darüber hinaus viele weitere schöne Jahre in guter Gesundheit und Aktivität.

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Februar 2006         Mai 1988 (2. v.r.)        August 2012

kh 12.4.2020    Bilder: TuS-Archiv     Bericht im Darmstädter Echo


Marion Peters-Karbstein holt DM-Silber im Crosslauf
Viele weitere TuS-Erfolge bei Läufen, die noch stattfinden konnten

7.3.20 Sindelfingen   Nach Gold auf Hessenebene folgt Silber auf nationaler Ebene. In Sindelfingen lief Marion Peters-Karbstein vom TuS Griesheim bei den Deutschen Crosslaufmeisterschaften mit starker Leistung zur Deutschen Vizemeisterschaft in der W55. „Schlammschlacht im Schwimmbad“ charakterisiert die äußeren Bedingungen an jenem Samstag. Voll und ganz auf dem weitläufigen Gelände des Bäderzentrums nämlich lag der vollends einsehbare, ansprechend profilierte Rundkurs von 1100 Metern.

Groß war die Freude bei der erfahrenen TuS-Langstrecklerin, die im Vorfeld mit Silber nicht gerechnet hatte. “Tagelänge Regenfälle hatten den Rundkurs über Liegewiesen, vorbei an Sprungtürmen, Wasserrutschen und Schwimmbecken in eine einzige Morastlandschaft, die es fünfmal mal zu durchlaufen galt, verwandelt. Auf die sonst üblichen und auch angekündigten Hindernisse wurde vom Veranstalter kurzfristig verzichtet, da die Strecke aufgrund des schlammigen Bodens nicht noch gefährlicher werden musste. Der Rundkurs verlangte uns auch so ein Höchstmaß an Kraft, Fitness und Tempohärte ab, da man mit jedem Schritt tief im Schlamm versank oder aus einer der vielen Kurven rutschte. Aber widrige Verhältnisse liegen mir.

Nach dem doch sehr engen Start um 10.15 Uhr bei drei Grad mit 139 Läufern, dem Kampf um die vorderen Positionen und einer von Anrempeleien geprägten ersten Laufrunde entzerrte sich das Läuferfeld zusehends, so dass ich man die Augen noch besser auf den schlammigen Boden richten konnte. Bei guter Renneinteilung konnte ich mich bereits in der dritten Runde von den ärgsten Verfolgerinnen absetzen und hatte mit Gertrud Ott vom LG Allgäu nur eine AK-Konkurrentin im Ziel vor mir.“

„Ein superschweres Geläuf“, so sahen es auch die TuS-Vereinskolleginnen Regina Blatz und Jutta Cymanek. Blatz wurde in 26:41 Minuten Achte in der W55, Jutta Cymanek erreichte in der W 50 nach 26:34 Minuten Rang 15. In der Mannschaftswertung landete das TuS-Trio auf dem fünften Platz.

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Weitere Lauferfolge bei Berglauf, Crosslauf, Halbmarathon und in der Halle

Eine weitere Deutsche Meisterschaft fand am 29. Februar in Erfurt statt. In den Hallendisziplinen kämpften die Seniorinnen und Senioren um deutsche Meisterehren. Einziger Starter vom TuS Griesheim war Heinz Heitzenröder. Auf seiner Lieblingsstrecke, den vier Hallenrunden mit zusammen 800 Metern, lief Heitzenröder zum fünften Platz. Mit 3:10,02 min legte er eine starke Zeit aufs Hallenparkett. 

Auf die Platte, fertig, los“ hieß es ebenfalls am 29.2. für Klaus Hofmann. Den beliebten und mit 900 Höhenmetern anspruchsvollen Berglauf über 25 Kilometer auf die Platte, den Wiesbadener Hausberg, nutzte der TuS-Langstreckler für einen Trainingslauf unter Wettkampfbedingungen. Anfangs warm und quasi windstill, erschwerte in der letzten halben Stunde kräftiger Regen und Wind den zweiten Aufstieg über den berüchtigten Rodelhang zum Ziel. Als einziger Starter in der M70 stand Hofmann nach 3:05:56 Std. von vornherein als M70-Sieger fest.

Beim Frankfurter Halbmarathon am 8. März wurde mit 6.381 Zieleinläufen bei über 8500 Meldungen ein neuer Teilnehmerrekord aufgestellt. Gerade noch rechtzeitig, eine Woche später hätte die Veranstaltung wie so viele andere vermutlich wegen Corona abgesagt werden müssen. Von den TuS-Langstrecklern war Thomas Arnold mit 1:20:07 Std. als Erster im Ziel. Nicht weit dahinter mit 1:20:38 folgte Michael Obst als starker Dritter der M50. Nicht weit von ihrer persönlichen Bestzeit entfernt lief Sarah Overington in der W30 nach 1:29:06 Std, ins Ziel in der Commerzbank-Arena. Sie war damit eine von 501 Athleten, die unter der begehrten Marke von 1:30 Stunden geblieben sind. Ihr Training hatte sich auf die 10-km-Distanz konzentriert, was am 22. Februar bereits Früchte trug. Beim Groß-Gerauer 10-km-Frühjahrslauf lief sie nämlich erstmals unter 40 Minuten und steigerte ihren Hausrekord auf 39:38 min.

Ein toller Erfolg gelang Cathrin Möller am 16.2. in Merkers-Kieselbach im Wartburgkreis in Thüringen. Beim 13. Kristallmarathon im Erlebnisbergwerk Merkers legte sie den 10-km-Wettkampf als schnellste Frau in 40:57 min zurück. „Eine verrückte Veranstaltung, 500 Meter unter der Erde, staubtrocken, warm und sehr hügelig“, resümierte die in München wohnhafte TuS-Langstrecklerin. Zudem sind Helm und Stirnlampe Pflicht. Zum Start wird man in Förderkörben in 90 Sekunden mit 8 Metern pro Sekunde 500 Meter unter Tage gebracht. Das ehemalige Kalisalzbergwerk, bis 1993 in Betrieb, lohnt auch ohne Laufveranstaltung eine Besichtigung. In das Licht der Öffentlichkeit rückte das Bergwerk zum Ende des Zweiten Weltkriegs im Mai 1945, als in den Schachtanlagen von der US-Army große Mengen Gold, Geld und Kunstschätze entdeckt wurden, die von den Nationalsozialisten dort versteckt wurden.

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kh 10.3.2020    Bilder: Peters-Karbstein    Cathrin Möller


HM Cross: 3 Hessenmeisterwimpel für Obst, Peters-Karbstein und die W50/55

16.2.20 Altenstadt   Crosslauf auf dem Reitgelände. Mal was anderes! Die Hessischen Crosslaufmeisterschaften wurden am 16. Februar vom VfL Altenstadt auf dem Gelände des Reiterhofs Messerschmidt ausgerichtet. Das Geschehen spielte sich auf einer großen Wiese ab, die sonst vom Reitverein genutzt wird und mit spezifischen Pferdeparcours-Hindernissen bestückt ist. Anspruchsvoll machten den Zickzack-Kurs die zahlreichen Hindernisse, zumeist Holzbalken in Strohballenhöhe, aber auch der böige Wind mit dem ständigen Wechsel von Rückenwind, Gegenwind und Seitenwind.

Nach den Schüler- und Jugendläufen waren zunächst die Damen an der Reihe. Sehr gut gelaufen auf den drei Runden mit 4200 Metern ist es erneut für das W50-Team der TuS-Leichtathleten. In der W55 ist ein Doppelerfolg von Marion Peters-Karbstein (19:15 min) und Regina Blatz (20:42) derzeit Quasi-Standard. Zeitlich zwischen den beiden lief Antje Judt mit 20:10 min in einem guten Rennen auf den vierten Platz in der W50. Erstmals im TuS-Trikot gestartet, sicherte sie der W50/55 den Mannschaftserfolg.

Auf der Männerlangstrecke von etwa sieben Kilometern war Björn Kuttich einziger TuS-Starter. Nach 25:39 min musste er sich im Kampf um Platz 3 in der M35 leider um eine einzige Sekunde geschlagen geben. Den entscheidenden Wimpernschlag schneller war Markus Heidl von Spiridon Frankfurt.

Vier Runden mit zusammen 5600 Metern hatten die Senioren ab M50 im letzten Rennen des Tages zurückzulegen. Michael Obst bestreitet Crossläufe eher selten. Aber Altenstadt, das war sein Rennen, taktisch geprägt, am Ende der erfolgreiche Sieger. Als M50-Sieger stand Obst im Prinzip schon nach drei Runden fest. Den Strohballen-Dreisprung am Ende der dritten Runde nutzte er als guten Angriffspunkt, um sich vom schärfsten Altersklassenkonkurrenten Markus Riefer entscheidend abzusetzen. Der Gesamtsieg entschied sich kurz vor Schluss ebenfalls an den Strohballen. Noch vor den Strohballen zog der spätere M55-Sieger Stefan Hinze zunächst an Obst vorbei. Aber auch Hinze strauchelte am Hindernis. Michael Obst dagegen gelang mit drei langen Schritten ein gekonnter Dreisprung und sicherte sich damit den Gesamtsieg nach 21:37 min.

In der M70 wurden Axel Seipel und Klaus Hofmann von zwei schnellen Nachmeldern überrascht. Herbert Hecker (LG Brechen, 27:33) und Günther Scheibehenne (STC 1982 Hommertshausen, 28:03) machten den Titelkampf unter sich aus, was die beiden TuS-Athleten neidlos anerkennen mussten. Seipel sicherte sich als Dritter mit 29:19 min noch einen Podiumsplatz vor Hofmann mit 30:02 min. Schade nur, dass der dritte gemeldete M70-TuS-Läufer verletzungsbedingt nicht starten konnte und somit der sichere Mannschaftstitel nicht realisierbar war.

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kh 18.2.2020    Vielen Dank an Stefan Judt für tolle Bilder vom Lauf der Frauen


Meisterhafte TuS-Seniorinnen in der Halle

8.2.20 Stadtallendorf   Diesmal nur zu zweit waren die Seniorinnen der TuS-Leichtathletik in’s nordhessische Stadtallendorf gereist, um bei den Hessischen Hallenmeisterschaften zu starten. Zweimal Gold und dreimal Silber war die stolze Ausbeute von Gabi Seim und Marion Peters-Karbstein.

Sehr früh anreisen musste Gabi Seim, um als erste Disziplin den 60-m-Sprint in Angriff zu nehmen. Mit 9,69 Sekunden lief sie in persönlicher Bestzeit auf den zweiten Platz in ihrer neuen Altersklasse W55. Auch im Weitsprung holte sie sich mit guten 3,79 Meter den Silberrang. Zum Abschluss holte sie sich den Meistertitel im 400-m-Lauf mit 75,97 sec gegen Sabine Müller von der LG BSN.

Marion Peters-Karbstein startete ebenfalls in der W55. Sie nahm zuerst die 800 Meter in Angriff. Mit einem guten Rennen schloss sie nach 2:56,40 Minuten als Zweite ab. Im letzten Rennen des Tages holte sie sich über 3000 Meter den Sieg in ansprechenden 12:27,42 Minuten.

Den Hessischen Meistertitel vermutlich verpasst hat Heinz Heitzenröder. Er hatte sich am gleichen Tag für einen Aufbauwettkampf beim Seniorensportfest in der Leichtathletikhalle in Ludwigshafen entschieden. „Besser als erwartet“ legte er die 800 Meter in der M75 in starken 3:13,11 min zurück. In Stadtallendorf bei den Hessischen Meisterschaften wurde diese Zeit in der M75 nicht erreicht. Auch der anschließende Start über 200 Meter endete mit 36,05 sec erfreulich schnell.

kh 12.2.2020 


Seriensiegerin Nora Kusterer
Vier Podiumsplätze für die TuS-Langstreckler bei der Jügesheimer Winterlaufserie

1.2.20 Jügesheim   Nora Kusterer, derzeit schnellste Läuferin der TuS-Leichtathletikabteilung, holte sich bei der Jügesheimer Winterlaufserie den Gesamtsieg. Altersklassensiege erliefen sich beim 40-jährigen Jubiläum der traditionsreichen und beliebten Winterlaufserie Björn Kuttich in der M30 und Michael Obst in der M45. Als Dritte der W30 lief Sarah Overington, Sechste der Gesamtwertung, ebenfalls auf’s Serienpodium. In die Wertung kamen die besten drei der vier Läufe jeweils am ersten Samstag im November bis Februar.

Sehr nass, windig und frühlingshaft warm war es beim vierten Serienlauf am 1. Februar. Erneut seine Klasse bestätigte Michael Obst mit dem Sieg in seiner neuen Altersklasse in 36:44 Minuten. Nora Kusterer reichte eine 37:53 locker zum Seriensieg, den es gegen Kerstin Bertsch vom SSC Hanau-Rodenbach zu verteidigen galt. Sarah Overington erlief sich ihren dritten W30-Serienplatz mit drei konstanten 40er-Zeiten von 40:43, 40:47 und zuletzt 40:49 min.

Winterzeit ist Crosslaufzeit

Winterzeit ist Crosslaufzeit. Im Vordergrund steht dabei die Vorbereitung auf die Hessischen Meisterschaften am 16. Februar und die Deutschen Meisterschaften am 7. März. 

Beim Trebur-Cross am 2. Februar waren die Südhessischen Meisterschaften eingebunden. Meistertitel auf dem anspruchsvollen Rundkurs über Damm- und Wiesen- und Sandpassagen holten sich Marion Peters-Karbstein in der W55 vor Vereinskameradin Regina Blatz und in der M35 Aslan Öztürk. Für gute Platzierungen bei den Schülerläufen sorgten Clara Lewandowski in der W9 und Dominik Skakuj in der M15 mit vierten Plätzen.

Regina Blatz nutzte zuvor am 26. Januar den Kahler Crosslauf. Auf der Kurzstrecke über 2,8 km war die 59-jährige TuS-Athletin schnellste Frau auf einer kräfteraubenden Strecke. 

Bereits am 11. Januar war der legendäre Offenbacher Suppenschüssel-Cross ein Highlight unter den Crosslaufstrecken. Der Offenbacher LC als Veranstalter beschreibt das Gelände sehr zutreffend so: „Wie bei einem Crosslauf üblich ist eine gewisse Resistenz gegen Schnee, Match, loses Geäst, kurze Steigungen, 180 Grad Wenden, Strohballen und Flatterbänder hilfreich. Auch wenn es sich nur um eine Mulde mit einer Breite von 100 m, eine Tiefe von 40 m und einem Höhenunterschied von ca. 5 m handelt. Ihr werdet bemerkenswert viele 180 Grad Kehren vorfinden, die auch Crossprofis an ihre Grenzen bringen. Außerhalb der Suppenschüssel, versüßen andere Hindernisse den Weg.“ Erfunden haben diesen Kultlauf im Leonhard-Eißnert-Park Björn Kuttich und Veranstaltungsleiter Wolfgang Wegert im Jahr 2009. 

Mit großem Aufgebot in Offenbach erfolgreich vertreten waren erneut die TuS-Leichtathleten. Altersklassensiege auf der 3-Runden-Strecke über insgesamt 4000 Meter holten sich Regina Blatz in der W55 (20:46 min) und Klaus Hofmann in der M70 (21:40). Zweite Plätze erliefen sich Aslan Öztürk (M35/18:17) und Melanie Heller (W35/21:43) in ihrem ersten Wettkampf seit 6 Jahren. Auf der doppelt so langen Strecke über 8000 Meter siegte Björn Kuttich (M30) in 29:57 min mit großem Vorsprung vor TuS-Triathlet Martin Dröll (M35). Dröll hatte sich zuvor bereits über 4000 Meter als Vierter und als Sieger des 800-m-Sprints in Szene gesetzt. Crossfit zeigte sich Sarah Overington bei ihrem Sieg in der W30 mit 36:58 min.

Teilweise Crosscharakter hat auch die Winterlaufserie „Cross on Edelweiß“ in Goldbach. An acht Sonntagen, zuletzt am 19. Januar, gilt es, bei der kultigsten aller Winterlaufserien 10 km lang an seiner Form zu feilen. Erneut am Serienstart war TuS-Langstrecklerin Esther Lippert, in der Gesamtabrechnung lief sie auf den vierten Platz in der W30. Ihr Freund Fabian Reuter holte sich als Dritter der M30 einen Podiumsplatz.

kh 4.2.2020 


Starke Zeiten beim Jahresauftakt in Jügesheim

4.1.2020 Jügesheim   Windige 6 Grad beim dritten Lauf der Jügesheimer Winterlaufserie. Elf TuS-Langstreckler waren dabei. Besten Dank an Reinhold Daab für tolle Bilder

5 km 
Platz Name Jg Zeit
 9 HELLER Melanie 84 24:12               Erster Wettkampf seit 6 Jahren
20 HOFMANN Klaus 49 24:31                Bescheidene Zeit, aber M70-VR
29 KUTTICH Kirsten 85 29 32:24                                 
10 km 
Platz Name Jg Zeit AK-Platz
 7 KUTTICH Björn 86 33:34.43 3./M30      Derzeit Serienzweiter
16 HOLESCH Stephan 86 35:54.29 6./M30    
19 OBST Michael 70 36:14.06 1./M50       Starker Neu-M50er
 3 KUSTERER Nora 89 37:29.46 3./W30      Seriensieg in Schlagweite
54 VOSSEL Niels 77 40:47.72 6./M40
 9 OVERINGTON Sarah 89 40:47.88 5./W30   Derzeit Serienzweite
77 ÖZTÜRK Aslan 84 43:59.12 12./M35
17 MUELLER Corinna 91 45:55.56 4./HKW    Pers. Bestzeit

20200104Juegesheim_BjoernKuttich.jpg (68682 Byte)  20200104Juegesheim_StephanHolesch2.jpg (115257 Byte)  20200104Juegesheim_StephanHolesch1.jpg (55732 Byte)  20200104Juegesheim_MichaelObst1.jpg (117099 Byte)
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kh 6.1.2020   Bilder: Reinhold Daab         Bericht im  LaufReport    


Griesheimer Silvesterlauf erneut mit Rekordbeteiligung
Über 700 Meldungen

31.12.2019 Griesheim   Es war kalt an diesem Silvestermorgen in Griesheim. Aber der Rekordzuspruch 20191231Griesheim_Guba.jpg (167002 Byte)bewies, es war offenbar doch optimales Laufwetter. Das Orgateam der TuS-Leichtathleten unter der Leitung von Abteilungsleiterin Vera Schoormann freute sich im Vorfeld bereits über rekordverdächtige 472 Voranmeldungen. Dass darüber hinaus die Rekordzahl von 230 Nachmeldungen das Meldebüro gut auslastete, war eine weitere erfreuliche Überraschung. So konnte man am Ende mit 638 Zieleinläufen bei 702 Meldungen den bestbesuchten Griesheimer Silvesterlauf seit der Wiedereinführung im Jahr 2009 feiern.

Und trotz Kälte gab es hervorragende Zeiten beim 24. Griesheimer Silvesterlauf. Damit zum sportlichen Teil eines glanzvollen Silvestervormittags.

Schülerlauf - TuS-Nachwuchs gewinnt

Auch im Schülerlauf über 1,2 Kilometer versammelte sich mit 79 Nachwuchsathleten mehr Laufnachwuchs denn je. Ganz vorne erlebten zahlreich versammelten Eltern und sonstige Zuschauer ein knappes Finish. TuS-Nachwuchstriathlet Magnus Kraft (Jahrgang 2008) entschied es nach 4:26 Minuten mit einer Sekunde Vorsprung vor Jono Kempin vom ASC Darmstadt. Auch das erste Mädchen ließ nicht lange auf sich warten. Hannah Schneider (U12) vom Hofheimer Schwimmclub lief als Gesamtneunte nach 4:50 min ins Ziel. Den zweiten Platz holte sich Klara Keller (U12) vom TuS Griesheim in 5:04 min knapp vor U10-Siegerin Mara Jesacher (TG Traisa). Nur knapp am Podium vorbei liefen in der U8 die TuS Griesheimer Finn Ritter (5:40) und Kalle Becker (5:43) als Vierter und Fünfter sowie in der U10 Franz Keller in 5:24 ebenfalls als Vierter.

5 km - Jule Behrens und Silas Schmitt souverän

Seinen Vorjahressieg über 5 km wiederholte eindrucksvoll Silas Schmitt vom TV Goldbach. Der 18-jährige Nachwuchstriathlet war mit starken 16:19 Minuten sogar noch einen Tick schneller als im Vorjahr. Keine Chance ließ er dem Zweitplatzierten und U18-Sieger Robin Schüßler (TV Trebur) mit 17:17 min und dem Drittplatzierten und U16-Sieger Moritz Hoschek vom ASC Darmstadt mit 17:29 min. Zwei Altersklassensiege holten sich Athleten des Veranstalters. Karsten Schmidt-Schoormann gewann mit 20:58 min die M50, während Heinz Heitzenröder mit 28:19 min die M75 dominierte. Einen weiteren Podiumsplatz für den TuS holte Triathlet Leon Weber als Zweiter der U23 (19:21).

Bei den Frauen überzeugte die erst 16-jährige Jule Behrens mit einem Start-/Zielsieg in flotten 18:25 Minuten. „Leichtfüßig, elegant und schnell“, so gab der Führungsradler „1. Frau“ seinen Eindruck wieder. Wie ihre Mutter Alexandra Rechel läuft und trainiert Jule beim ASC Darmstadt. Als Triathletin startete sie in der Saison 2019 für den TuS Griesheim bereits erfolgreich in der 1. Triathlon-Bundesliga. Das Podium komplettierten die unverwüstliche Nicole Best (TV Groß-Gerau) mit 21:05 min als W50-Siegerin und Kea Kappes (DSW Darmstadt) als U16-Siegerin mit 21:23 min.

Mit von der Partie war auch Ex-Triathlonbundestrainer Ralf Ebli. „Das war ein toller Jahresabschluss beim Griesheimer Silvesterlauf mit dem Laufprojekt Jacobi & Friends!“, zeigte er sich im Ziel erfreut über die Leistungen seiner Schützlinge. Ebli betreut neben vielen Spitzenathleten auch etliche Mitarbeiter des Titelsponsors des Griesheimer Straßenlaufs. Vorrangiges Laufziel des Projekts ist natürlich die erfolgreiche Teilnahme am Griesheimer Jacobi-Straßenlauf am 19. April.

10 km - Jochen Uhrig mit Start/Zielsieg

20 Jahre jung ist Nele Laing, die Siegerin des 10-km-Hauptlaufs. Die Darmstädterin studiert derzeit in Gießen und startete im Namen ihres Darmstädter Stammvereins TGB Darmstadt Handball. Mit 38:43 Minuten war sie eine ganze Minute schneller als die zweite Frau, Alexandra Rechel vom ASC Darmstadt. Die Dauerstarterin beim Griesheimer Silvesterlauf war zwei Tage zuvor bereits am Frankfurter Silvesterlauf am Start und gewann dort wie heute in Griesheim mit 39:42 min ihre Altersklasse W45. Svenja Clemens von der TSG Bad König komplettierte mit 39:48 min als U18-Siegerin das Podium. In der W50 holte sich TuS-Langstrecklerin Jutta Cymanek mit 48:21 min den dritten Platz.

Bei den Männern dominierte ein Weinheimer das Geschehen in starken 32:29 Minuten. Mit Jochen Uhrig (TSG Weinheim) siegte ein 2:25-Marathoni, der zeitweise auch als Triathlet unterwegs ist. Mit deutlichem Abstand belegten Sebastian Hauf vom TV Trebur (33:15) und Giuseppe Troia (Espresso Ferrarese Laufteam) mit 35:17 die weiteren Podiumsplätze. Dahinter als Vierter erreichte TuS-Triathlet Marius Overdick mit 35:53 min das Ziel. In der M55 stand mit Gerd Geisenhof als Dritter in 43:27 min ein weiterer TuS-Athlet auf dem Treppchen.

Rückblick und Ausblick

„Besser hätte das Jahr 2019 nicht enden können“, brachte Leichtathletik-Abteilungsleiterin Vera Schoormann im Namen des gesamten Helferteams den fantastischen Teilnehmerzuspruch bei Hessens ältestem Silvesterlauf auf den Punkt. Er wurde bereits 1965 ins Leben gerufen und erlebte nach einer längeren Pause im Jahr 2009 einen erfolgreichen Neuanfang. In Planung für 2020 ist bereits die nächste Veranstaltung, der Griesheimer Jacobi-Straßenlauf. Am 19. April wird der Griesheimer Straßenlaufklassiker zum 49. Mal über die Bühne gehen.

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kh 2.1.2020   Bilder: Thomas Laut    Klaus Hofmann    Ralf Ebli    Weitere Berichte:   LaufReport    Video


Griesheimer Silvesterlauf - der sportliche Jahresabschluss
Am Silvestertag ab 11 Uhr

Schön, dass es Traditionen gibt. Seit gut 2000 Jahren existiert der Anlass des heutigen Weihnachtsfestes. Schon vor gut 2150 Jahren feierten die alten Römer das Jahresendefest, heute Silvester genannt. Nicht ganz so alt, aber immerhin im 24. Jahr, ist eine Tradition der Leichtathletikabteilung des TuS Griesheim: der Griesheimer Silvesterlauf am Silvestertag.

Ab 11 Uhr am 31. Dezember laden die TuS-Leichtathleten auch dieses Jahr alle Läuferinnen und Läufer herzlich ein. Wer im letzten Jahr dabei war, und das waren über 500 Läuferinnen und Läufer, kennt den traditionellen Ablauf des Geschehens.

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Der erste Start um 11 Uhr gehört den Schülerinnen und Schülern bis 11 Jahren für ihre Laufrunde über 1100 Meter. Der 5‑km-Lauf um 11.15 Uhr wird von Laufeinsteigern ebenso gerne angenommen wie von ambitionierten Mittelstrecklern. Um Punkt 12 Uhr schließlich werden die Teilnehmer des Hauptlaufs über 10 Kilometer in den Griesheimer Stadtwald „losgelassen“. Auf den gut befestigten flachen Forstwegen wird die ganzjährig beschilderte große 10-km-Runde gelaufen.

Zentrum des Geschehens mit Start und Ziel ist der Waldspielplatz in der Goethestraße. Unmittelbar daneben in der Mensa der Gerhart-Hauptmann-Schule befinden sich das Meldebüro und die beliebte gut bestückte Kaffe- und Kuchentheke. Ebenfalls in der Mensa werden die Siegerehrungen durchgeführt, attraktiv angereichert mit Sachpreisen, die unter anderem von der größten Pfungstädter Brauerei und dem größten Griesheimer Cash&Carry-Großmarkt zur Verfügung gestellt werden.

Streckenpläne, Streckenvideos und alle weiteren Informationen sind im Internet auf laufen-in-griesheim.de zu finden. Die günstige Online-Anmeldung ist bis zum 29.12. abends um 24 Uhr offen, sie ist mit wenigen Mausklicks schnell erledigt. Spätentschlossene melden sich einfach am Veranstaltungstag im Meldebüro für die Distanz ihrer Wahl an. 

Das Silvesterlaufprogramm kompakt

11.00 Uhr

1,1-km-Lauf

Schüler und Schülerinnen U8-U10-U12

11.15 Uhr

   5-km-Lauf

Männer-Frauen bis W/M85 und U14-U16-U18-U20

12.00 Uhr

 10-km-Lauf

Männer-Frauen bis W/M85 und U16-U18-U20

kh 22.12.2019   


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